Angequatscht – das Strasseninterview

Tyger (30), ursprünglich aus Florida und seit 4 Jahren in NY

In ‘Angequatscht – das Straßeninterview’ stellen wir New Yorkern ein paar Fragen zum Leben in ihrer Stadt. Heute: Tyger (30), die in der PR-Branche arbeitet und seit vier Jahren in New York lebt. Sie kommt ursprünglich aus Florida. Interviewt am Bryant Park in Midtown Manhattan.

Was denkst Du über die Touristen?

Ich war auch einmal ein Tourist. Deshalb habe ich Geduld mit ihnen, wenn sie Sachen machen, wie zu dritt nebeneinander auf dem Bürgersteig spazieren und man deshalb um sie herumgehen muss. New York ist die coolste Stadt der Welt und es macht mir nichts aus, sie mit Menschen zu teilen, die sich daran erfreuen, was New York alles zu bieten hat.

Was nervt Dich am meisten an New York?

Wenn du hier lebst, musst Du eine dicke Haut haben. Aber mich nervt eigentlich nicht viel, ich sehe so ziemlich alles als Teil des Lebens hier. Vielleicht noch am ehesten, dass die Rooftop-Bars immer so überfüllt sind, aber das ist ein Luxusproblem.

Wie ist es Dir beim Finden deiner ersten Wohnung ergangen?

Ich war noch in Florida, als ich eine Wohnung in New York finden musste, was ja auch so schon schwer genug ist. Ich habe eine Freundin losgeschickt, um ein Apartment im West Village (Anmerkung NY Aktuell: Sehr begehrte Gegend im südlichen Manhattan) für mich anzusehen, um mir bei der Entscheidung zu helfen. Ich hatte Glück und es hat gepasst und ich habe gleich zugeschlagen. Es ist eine wirklich hübsche Wohnung. Sie hat sogar freiliegende Ziegelwände und einen Kamin – echte Besonderheiten in New York.

Wo gehst Du am liebsten hin, wenn Du ausgehst?

Das West Village ist mein absolutes Lieblingsviertel in New York. Besonders gefällt mir das Marlton Hotel mit seinem coolen Restaurant und Bar.

Wir sind hier ganz in der Nähe einer U-Bahn-Station, und die ‘Subway‘ ist ja ein Thema, über das sich New Yorker gerne auslassen. Was sagst du zur U-Bahn-Situation in New York?

Besonders die Wochenenden können frustrierend sein. Die Fahrpläne ändern sich wegen Instandhaltungsarbeiten und ähnlichem, es gibt Umleitungen, manche Züge fahren gar nicht oder kommen nur selten. Das macht die Fortbewegung am Wochenende oft schwierig.

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