Times Square – das Herz New Yorks über die Jahrzehnte

 

Der Times Square war seit seiner Entstehung im frühen 20. Jahrhundert das Herz New Yorks und unterlag, wie auch die Stadt selbst, durch die Jahrzehnte vielen Veränderungen. In den 40er und 50er Jahren war er das Symbol eines starken, stolzen Landes, das zum wichtigsten und modernsten Staat des 20. Jahrhunderts avancierte. Ab den späten 60er Jahren bis in die frühen 90er war er hingegen das Sinnbild des Verfalls der Metropole, geprägt von Drogen und Prostitution, und wurde daher vom Durchschnittsbürger eher gemieden. In den folgenden 25 Jahren schlug das Pendel erneut immer mehr in die andere Richtung. Heute denken die New Yorker an einen recht sterilen Platz – Stichwort ‘Disneyfication’ –, der von Touristen überlaufen ist und den Einheimische nur besuchen, wenn Freunde und Verwandte in der Stadt sind oder um eine Broadway Show zu sehen. Egal, welche Mutationen die ‘Crossroads of the World’, wie sich der Times Square auch gerne nennen lässt, mitgemacht hat – das Herz New Yorks wird er trotzdem wohl in vieler Hinsicht immer bleiben.

Storefront Churches – die andere Art von Kirchen

Glauben wird in New York oft, zumindest für europäische Augen, etwas unorthodox gelebt. Ein Beispiel sind die vielen ‘Storefront Churches’ – praktisch Kirchen, die irgendwo eingerichtet wurden, wo es Platz gab. Alle Fotos: Adam Swift

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Waschsalons – eine New Yorker Institution

 

Nur wenige Bewohner Manhattans haben eine eigene Waschmaschine. Denn hier leben die meisten Menschen zur Miete, und die Hausbesitzer erlauben meist keine Waschmaschine in der Wohnung. Das hat verschiedene Gründe: Eine Überschwemmung in einem Hochhaus kann katastrophalen Schaden anrichten. Auch ist vielen die Infrastruktur zu aufwendig, weil jede Maschine einen Wasserzu- und -ablauf sowie eine eigens gesicherte Stromversorgung benötigt. Die Auflagen der Stadt schreiben zudem vor, dass der Luftabzug für Trockner nach draußen gehen muss. Das alles sind keine Probleme in einem Einfamilienhaus, aber große Hindernisse in einem Apartmentgebäude, wo viele Leute dicht beisammen wohnen. Auch die Tatsache, dass viele Gebäude sich ihre Waschküchen von den Mietern bezahlen lassen und Vermieter bei eingebauten Waschmaschinen den in Anspruch genommenen Platz von der vermieteten Wohnfläche abziehen müssten, sind Anreize dafür, auf die Ausstattung des Apartments mit einer Waschmaschine zu verzichten.

New Yorker Polizeiautos über die Jahre

New Yorker Polizeiautos gehören zu den legendärsten Fahrzeugen der Welt. Über die Jahre hat die New Yorker Polizeibehörde, das NYPD, viele verschiedene Wagen eingesetzt. In dieser Fotostrecke sehen Sie einige besonders schöne oder interessante ‘Cop Cars’.

Roy DeCarava zeigt uns den Alltag in Harlem in den 50er Jahren

Roy DeCarava wurde 1919 in Harlem geboren. Er begann seine künstlerische Karriere als Maler und Graphiker, wechselte aber in den 1940er Jahren zur Fotografie. Diese sah er, im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung in dieser Zeit, schon als Kunstform an. 1952 erhielt DeCarava als erster Afro-Amerikaner das bedeutende ‘Guggenheim Fellowship’ Stipendium. Die Bilder DeCaravas’ von der

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Weegee – Meister der Tatortfotografie

Weegee war das Pseudonym von Arthur Fellig, der als Zehnjähriger mit seinen Eltern aus der heutigen Ukraine nach New York einwanderte. In seiner Arbeit als Pressefotograf kreierte er mit seiner ungeschmückten Schwarz-Weiß-Fotografie ein fast schon eigenes Genre, die Verbrechensfotografie. Polizisten verblüffte der kleinwüchsige Mann immer wieder damit, dass er vor ihnen am Tatort erschien. Seine Arbeiten sind heute interessante Zeitdokumente des New Yorks der 30er und 40er Jahre.

New York in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg

Die Nachkriegsjahre waren eine aufregende Zeit in New York. Es herrschte Wirtschaftsboom, die Stadt war nun das unumstrittene Finanz- und Kulturzentrum der Welt. Rock’n’Roll und TV taten das ihre, um ein neues Zeitalter zu schaffen. Und es war großer Optimismus zu spüren.

Saul Leiter – Pionier der Farbfotografie

Saul Leiter zog im Jahre 1946 als junger Mann aus Pittsburgh nach New York, wo er in den 40er und 50er Jahren Bilder in den Straßen der Stadt aufnahm. Leiter hatte großes Interesse an der Malerei, mit der er seine Karriere auch begann. Schon bald entdeckte er jedoch das kreative Potenzial der Fotografie. Sein Interesse galt vor allem der Farbfotografie,

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Frank Larson: Ein Hobbyfotograf wurde 40 Jahre nach Tod entdeckt

Frank Larson wurde 1896 im Greenpoint-Viertel von Brooklyn geboren. Er war der Sohn schwedischer Einwanderer, die sechs Jahre zuvor in die USA gekommen waren. Heute kaum noch vorstellbar, war Greenpoint damals ein Industrieviertel, in dem sich viele eisenverarbeitende Betriebe befanden. Franks Vater, John, arbeitete bei der Firma Hecla Iron, die dekorative schmiedeeiserne Produkte herstellte und

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