Postkarten aus dem frühen und mittleren 20. Jahrhundert

 

Die Postkarten aus dem frühen und mittleren 20. Jahrhundert spiegeln den Optimismus und Stolz New Yorks wider, das zur wichtigsten Stadt der Welt avancierte. Die Karte aus dem Jahr 1935 zeigt ein Zeppelin-Luftschiff, das über Manhattan schwebt. Zwei Jahre später sollte diese Art des Transports nach einem verheerenden Unfall (ebenfalls in New York) der Vergangenheit angehören. Die letzte Karte in der Fotostrecke wurde zur Weltausstellung 1964 herausgegeben, die endgültig New Yorks Ruf als modernste Stadt der Welt zementierte.

Weegee – Meister der Tatortfotografie

Weegee war das Pseudonym von Arthur Fellig, der als Zehnjähriger mit seinen Eltern aus der heutigen Ukraine nach New York einwanderte. In seiner Arbeit als Pressefotograf kreierte er mit seiner ungeschmückten Schwarz-Weiß-Fotografie ein fast schon eigenes Genre, die Verbrechensfotografie. Polizisten verblüffte der kleinwüchsige Mann immer wieder damit, dass er vor ihnen am Tatort erschien. Seine Arbeiten sind heute interessante Zeitdokumente des New Yorks der 30er und 40er Jahre.

Bilder vom österreichischen Farbfotografiepionier Ernst Haas

Der junge österreichische Fotograf Ernst Haas machte sich in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg mit emotional eindrucksvollen Fotos von Kriegsheimkehrern und -versehrten einen Namen.

Die Bilder kamen irgendwann auf den Tisch von Ropert Capa. Er war Chef der in New York neu gegründeten Agentur ‘Magnum Photos‘, die zu einer der wichtigsten Fotoagenturen der Welt werden sollte. 1951 lud Capa den damals 30-jährigen Haas in die USA ein. Neben der Arbeit in der Werbung nahm Haas in den nachfolgenden Jahren Bilder des Nachkriegsamerikas auf, die vielleicht auch durch seinen frischen Blick als Neuankömmling zu ausdrucksvollen Zeitdokumenten wurden.

Sein Medium war die Farbfotografie, die vom Kulturestablishment der frühen 50er Jahre noch nicht wirklich als Kunst anerkannt wurde. Haas wurde dann aber 1962 der erste Farbfotograf, dem das renommierte Museum of Modern Art eine Einzelausstellung widmete.

Haas starb 1986 in New York. In der Fotostrecke sehen Sie Bilder, die er zwischen 1951 und 1985 in seiner Wahlheimat geschossen hat.

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Lichtreklamen – seit fast 100 Jahren Ikonen der Stadt

 

Seit bald einhundert Jahren findet man Lichtreklamen. Die “Neon Signs” sind in dieser Zeit zu einem der Wahrzeichen der Stadt geworden.

Der New Yorker Fotograf Dag Hellstrom hat für NY Aktuell einige seiner Lieblingslichtreklamen fotografiert.

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New York in der Nachkriegszeit

Die Nachkriegsjahre waren eine aufregende Zeit in New York. Es herrschte Wirtschaftsboom, die Stadt war nun das unumstrittene Finanz- und Kulturzentrum der Welt. Rock’n’Roll und TV taten das ihre, um ein neues Zeitalter zu schaffen. Und es war großer Optimismus zu spüren.

Roy DeCarava zeigt uns den Alltag in Harlem in den 50er Jahren

Roy DeCarava wurde 1919 in Harlem geboren. Er begann seine künstlerische Karriere als Maler und Graphiker, wechselte aber in den 1940er Jahren zur Fotografie. Diese sah er, im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung in dieser Zeit, schon als Kunstform an. 1952 erhielt DeCarava als erster Afro-Amerikaner das bedeutende ‘Guggenheim Fellowship’ Stipendium. Die Bilder DeCaravas’ von der

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New Yorker Polizeiautos über die Jahre

New Yorker Polizeiautos gehören zu den legendärsten Fahrzeugen der Welt. Über die Jahre hat die New Yorker Polizeibehörde, das NYPD, viele verschiedene Wagen eingesetzt. In dieser Fotostrecke sehen Sie einige besonders schöne oder interessante ‘Cop Cars’.

Saul Leiter – Pionier der Farbfotografie

Saul Leiter zog im Jahre 1946 als junger Mann aus Pittsburgh nach New York, wo er in den 40er und 50er Jahren Bilder in den Straßen der Stadt aufnahm. Leiter hatte großes Interesse an der Malerei, mit der er seine Karriere auch begann. Schon bald entdeckte er jedoch das kreative Potenzial der Fotografie. Sein Interesse galt vor allem der Farbfotografie,

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Frank Larson: Ein Hobbyfotograf wurde 40 Jahre nach Tod entdeckt

Frank Larson wurde 1896 im Greenpoint-Viertel von Brooklyn geboren. Er war der Sohn schwedischer Einwanderer, die sechs Jahre zuvor in die USA gekommen waren. Heute kaum noch vorstellbar, war Greenpoint damals ein Industrieviertel, in dem sich viele eisenverarbeitende Betriebe befanden. Franks Vater, John, arbeitete bei der Firma Hecla Iron, die dekorative schmiedeeiserne Produkte herstellte und

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Times Square – das Herz New Yorks über die Jahrzehnte

 

Der Times Square war seit seiner Entstehung im frühen 20. Jahrhundert das Herz New Yorks und unterlag, wie auch die Stadt selbst, durch die Jahrzehnte vielen Veränderungen. In den 40er und 50er Jahren war er das Symbol eines starken, stolzen Landes, das zum wichtigsten und modernsten Staat des 20. Jahrhunderts avancierte. Ab den späten 60er Jahren bis in die frühen 90er war er hingegen das Sinnbild des Verfalls der Metropole, geprägt von Drogen und Prostitution, und wurde daher vom Durchschnittsbürger eher gemieden. In den folgenden 25 Jahren schlug das Pendel erneut immer mehr in die andere Richtung. Heute denken die New Yorker an einen recht sterilen Platz – Stichwort ‘Disneyfication’ –, der von Touristen überlaufen ist und den Einheimische nur besuchen, wenn Freunde und Verwandte in der Stadt sind oder um eine Broadway Show zu sehen. Egal, welche Mutationen die ‘Crossroads of the World’, wie sich der Times Square auch gerne nennen lässt, mitgemacht hat – das Herz New Yorks wird er trotzdem wohl in vieler Hinsicht immer bleiben.

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