So entstand 1955 das ikonische Foto von James Dean auf dem Times Square

Im Januar 1955 bekam Fotograf Dennis Stock den Auftrag vom Life Magazine – eine der größten Illustrierten dieser Zeit – mit James Dean Orte in Indiana aufzusuchen, mit denen der aufstrebende Schauspieler Kindheits- und Jugenderinnerungen verknüpfte. Vorher trafen sich die beiden in New York, wo Dean wohnte, zogen einige Tage zusammen durch die Stadt und

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Weegee – Meister der Tatortfotografie

Weegee war das Pseudonym von Arthur Fellig, der als Zehnjähriger mit seinen Eltern aus der heutigen Ukraine nach New York einwanderte. In seiner Arbeit als Pressefotograf kreierte er mit seiner ungeschmückten Schwarz-Weiß-Fotografie ein fast schon eigenes Genre, die Verbrechensfotografie. Polizisten verblüffte der kleinwüchsige Mann immer wieder damit, dass er vor ihnen am Tatort erschien. Seine Arbeiten sind heute interessante Zeitdokumente des New Yorks der 30er und 40er Jahre.

Bilder vom österreichischen Farbfotografiepionier Ernst Haas

Der junge österreichische Fotograf Ernst Haas machte sich in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg mit emotional eindrucksvollen Fotos von Kriegsheimkehrern und -versehrten einen Namen.

Die Bilder kamen irgendwann auf den Tisch von Ropert Capa. Er war Chef der in New York neu gegründeten Agentur ‘Magnum Photos‘, die zu einer der wichtigsten Fotoagenturen der Welt werden sollte. 1951 lud Capa den damals 30-jährigen Haas in die USA ein. Neben der Arbeit in der Werbung nahm Haas in den nachfolgenden Jahren Bilder des Nachkriegsamerikas auf, die vielleicht auch durch seinen frischen Blick als Neuankömmling zu ausdrucksvollen Zeitdokumenten wurden.

Sein Medium war die Farbfotografie, die vom Kulturestablishment der frühen 50er Jahre noch nicht wirklich als Kunst anerkannt wurde. Haas wurde dann aber 1962 der erste Farbfotograf, dem das renommierte Museum of Modern Art eine Einzelausstellung widmete.

Haas starb 1986 in New York. In der Fotostrecke sehen Sie Bilder, die er zwischen 1951 und 1985 in seiner Wahlheimat geschossen hat.

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Roy DeCarava zeigt uns den Alltag in Harlem in den 50er Jahren

Roy DeCarava wurde 1919 in Harlem geboren. Er begann seine künstlerische Karriere als Maler und Graphiker, wechselte aber in den 1940er Jahren zur Fotografie. Diese sah er, im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung in dieser Zeit, schon als Kunstform an. 1952 erhielt DeCarava als erster Afro-Amerikaner das bedeutende ‘Guggenheim Fellowship’ Stipendium. Die Bilder DeCaravas’ von der

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Saul Leiter – Pionier der Farbfotografie

Saul Leiter zog im Jahre 1946 als junger Mann aus Pittsburgh nach New York, wo er in den 40er und 50er Jahren Bilder in den Straßen der Stadt aufnahm. Leiter hatte großes Interesse an der Malerei, mit der er seine Karriere auch begann. Schon bald entdeckte er jedoch das kreative Potenzial der Fotografie. Sein Interesse galt vor allem der Farbfotografie,

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Frank Larson: Ein Hobbyfotograf wurde 40 Jahre nach Tod entdeckt

Frank Larson wurde 1896 im Greenpoint-Viertel von Brooklyn geboren. Er war der Sohn schwedischer Einwanderer, die sechs Jahre zuvor in die USA gekommen waren. Heute kaum noch vorstellbar, war Greenpoint damals ein Industrieviertel, in dem sich viele eisenverarbeitende Betriebe befanden. Franks Vater, John, arbeitete bei der Firma Hecla Iron, die dekorative schmiedeeiserne Produkte herstellte und

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