Heiraten mit unseren Partnern von Echt New York

Viele Paare heiraten in New York, weil damit eine andere Art von Hochzeit möglich ist – ohne den üblichen Druck und Stress. New York ist die ideale Stadt, um diesen ganz besonderen Tag zu erleben: Sie ist zugleich irre, schnell und bunt, aber eben auch unglaublich romantisch. Eine Hochzeit soll, so glauben wir, ganz im Stile New Yorks unverkrampft bleiben und Spaß machen.

Von ENY organisierte Hochzeiten bleiben – obwohl hier und da auch ein paar Extras in Anspruch genommen werden können – im Wesentlichen einfach. Somit haben Sie, im Gegensatz zum traditionellen Heiraten, auch schon am Hochzeitstag selbst viel Zeit füreinander. Alles bewegt sich in einem sehr überschaubaren Rahmen, auch in finanzieller Hinsicht.

Alles beginnt mit der Einholung der Wedding License. Wir holen Sie morgens im Hotel ab und gehen zusammen zum City Clerk, wo wir das Dokument ausgestellt bekommen. Die Wedding License berechtigt zum Heiraten, allerdings erst nach einer 24-stündigen Wartezeit. Beide Partner müssen persönlich anwesend sein. Sie benötigen Ihre Pässe und gegebenenfalls übersetzte(s) Scheidungsurteil(e). Geburtsurkunde, Ehefähigkeitszeugnis oder andere Dokumente werden nicht benötigt. Staatsangehörigkeiten spielen keine Rolle. Die License kann nur an Werktagen beantragt werden.

Ihr Hochzeitstag!

Wo?

Ein wunderschöner Ort für eine Hochzeit in NY ist der Central Park. Trauungen finden meist an zwei hübschen Pavillons statt, die beide am Central Park See (‘The Lake‘) gelegen sind. Oder Sie heiraten hoch über den Dächern von New York- auf der schönsten Aussichtsplattform in ganz New York, dem Top of the Rock. Aber auch an der Brooklyn Bridge mit der Skyline von Manhattan im Hintergrund ist es traumhaft.  Manche Paare heiraten auch im New Yorker Standesamt, im City Clerk.

 

Wie?

Beispiel für einen möglichen Ablauf

Wenn eine Stylistin gebucht wurde, fängt der Tag damit an, dass sie ins Hotel kommt und Haare und Make Up macht. Vom Hotel aus fahren Sie im Yellow Cab, in der langen Stretch-Limousine oder auch im Oldtimer Cabrio (oder im geschlossenen Oldtimer) zum Central Park oder zu einer anderen Wunschlocation.

Dort warten der Officiant – ein Friedensrichter, der die vom Staat New York erteilte Befugnis hat, Hochzeiten außerhalb des Standesamtes durchzuführen – der/die Fotograf/in, sofern gebucht, und jemand vom Echt New York Team. Die Friedensrichter, mit denen wir arbeiten, sind herzliche, sympathische Menschen, die ihre Trauungen mit Wärme, Weisheit und einer Prise Humor durchführen.

Während der Zeremonie richtet er einige Worte an Sie. Er spricht zum Beispiel vom Leben und der Bedeutung einer Ehe, ohne dabei ins Sentimentale, Kitschige oder in überlange Reden abzugleiten. Die Trauungszeremonie ist nicht auf eine bestimmte Religion bezogen, sondern wird auf eine Art durchgeführt, die auf alle Menschen gleichermaßen passt und die entspannt und persönlich ist. Der Friedensrichter passt sich im Rede-Tempo an das Paar an, dessen Muttersprache ja nicht Englisch ist.

Wenn Fotograf(in) gebucht wurde, machen Sie sich nach der Trauungszeremonie meist auf eine Fototour an mehreren wunderschönen New Yorker Locations.

Wie uns von den Paaren oft berichtet wird, ist diese Tour eine der liebsten Erinnerungen an die Hochzeit. Es ist aufregend und macht viel Spaß, durch verschiedene Teile New Yorks zu „düsen” und tolle Fotos zu machen. Besonders beliebte Motive sind der Central Park, der Times Square, die Grand Central Station, das Flatiron Building und die Brooklyn Bridge.

In den für die Fototour angesetzten 2 Stunden sind zusätzlich zur Hochzeitslocation 2-3 Stopps möglich. Unser Team besteht aus Menschen, mit denen wir schon oft zusammengearbeitet haben. Sie sind Profis, die nicht nur fachlich kompetent, sondern auch sympathisch sind, und mit denen Sie sich an diesem ganz besonderen Tag auch auf menschlicher Ebene wohlfühlen werden.

Auch bei der Abendgestaltung helfen wir gern. Es gibt einige fantastische Restaurants mit umwerfender Aussicht auf die Skyline, aber auch „Szeniges“ oder Elegantes. Eine andere Option ist eine Dinner-Bootsfahrt um Manhattan. Hier kommt es ganz auf Ihre Vorlieben an. Gerne mailen wir Ihnen ein paar interessante Adressen.

Nach der Hochzeit übergibt der Officiant die License an das Standesamt. Nach ca. 14 Tagen (es heiraten über 40.000 Paare pro Jahr in Manhattan!) können wir die Urkunde – eine besondere Version, die international tauglich gemacht werden kann – abholen. Mit dieser tätigen wir dann einige Amtsgänge (Beglaubigung, Apostille usw.), damit sie im Ausland gültig ist. Die international gültige Urkunde mit Apostille senden wir Ihnen schließlich zu.

Für mehr Infos gehen Sie bitte auf die Seite von Echt New York

Unsere Traumhochzeit in New York

Mein Schatz, Oliver, und ich haben uns schon seit langer Zeit überlegt zu heiraten. Es kam uns eigentlich gar nicht in den Sinn, es anders zu machen als ganz traditionell: mit Familie, Freunden und wen man sonst noch kennt und mag. So war es, bis ich das Ganze bei einer guten Freundin mitverfolgte. Im Endeffekt war es so, dass die Schwiegermutter das Ruder an sich riss und alles sehr kompliziert wurde. (Welche Serviettenfarbe passt zum Kleid? Und ähnliche Sachen). Hier und da artete das ganze schon richtig in Stress aus, denn meine Freundin und ihr Mann mussten sich mehr auf Gastgeberpflichten konzentrieren, als dass sie den Tag für sich genießen konnten. So wollten wir das ganz sicher nicht machen. Bald kam uns der Gedanke „Lass uns im Ausland heiraten“. Dann entweder richtig entspannend am Strand oder in einer aufregenden Großstadt. Wir entschieden uns für die Großstadt. Der Schritt, es dann in unserer Lieblingsstadt New York umzusetzen, war nicht mehr weit.

Wir machten uns Gedanken, wie unsere New Yorker Hochzeit aussehen sollte. Was wir wollten und was nicht. Die Liste war dann letztendlich die:

Wir wollten das Ganze entspannt und möglichst stressfrei über die Bühne bringen. Wir wollten uns um möglichst wenig selbst kümmern, während wir in New York sind. Wir wollten jemanden, der den ganzen Papierkram für uns übernimmt. Die Trauung sollte in einer schönen, typischen New Yorker Location sein und auf keinen Fall in einem Amt. Eine Stylistin für mich, einen Musiker (am besten einen Saxophonisten) und eine besondere Art der Fortbewegung, so etwas wie eine Stretchlimousine oder einen Oldtimer. Außerdem wollten wir noch tolle Fotos von der Trauung und auch nach der Hochzeit- an ein paar typischen New Yorker Orten. Und einen Kameramann.

Als Geschäftsfrau war mir auch klar, dass einen Profi vor Ort zu buchen auch mit dementsprechenden Kosten verbunden ist. Mehr, als wenn ich mir alles selber zusammensuche. Die Angst, dass ich gleich mehrere Leute aus der Ferne anheuere und das alles dann nicht gut ist oder – noch schlimmer –  die Leute gar nicht kommen, war mir zu groß. Wir suchten jemanden, der einen guten Ruf hat und sich um alles kümmert, damit wir nur eine Anlaufstelle haben. Wir entschlossen uns, vom 13.05.-20.05. nach New York zu fliegen. Der große Tag sollte am 16. Mai sein.

Nach etwas Googlen fanden wir die Agentur Echt New York. Uns gefiel, dass ENY vor Ort in New York waren und der Besitzer, Erol Inanc, ein Deutscher ist, was alles einfacher machte. Nicht hauptsächlich wegen der Sprache, sondern eigentlich mehr wegen der Geschäftskultur. (Vorher hatten wir zwei amerikanische ‘Wedding Planner’ kontaktiert. Einer meldetet sich gar nicht und den anderen interessierte es gar nicht, als er erfuhr, was für eine einfache Sache wir eigentlich wollten). ENY meldetet sich gleich mit vielen Infos, die genau in die Richtung ging, wie wir uns das vorstellten. Nach einigen E-Mails mit Rückfragen entschieden wir uns, Echt New York für unseren großen Tag am 16.05.2012 zu buchen.

Ingesamt waren wir dann sechs Leute. Meine Schwester plus Mann und Olivers bester Kumpel plus Frau.

Als wir dann am 13. um 15.45 Uhr in New York ankamen, mussten wir leider knapp 3 Stunden an der ‚Immigration‘ warten, weil zeitgleich je ein Flieger aus China und Brasilein ankam. (Wir hatten auch schon erlebt, dass das ganze 30 Minuten dauert.) Wenigtens bekamen wir gleich ein ‚Yellow Cab‘ vor der Ankunftshalle und waren dann um 20 Uhr un unserem Hotel, dem Dream Downtown (TOLLES Hotel, im trendigen Chelsea. Aber nicht ganz billig!).

Am 14. holte Erol uns um 8 Uhr im Hotel ab, um die Wedding License zu besorgen. Sie ist zum Heiraten nötig. ENY macht hier schon die Vorarbeit und wir mussten nur noch einmal die Daten überprüfen und den Antrag unterschreiben. Danach ging es zum Floristen. Erol brachte uns zu einem wirklich guten Laden, Elan Flowers, im schicken Tribeca- nur 10 Minuten vom Amt entfernt. Ich erklärte der netten Floristin, was ich wollte, und sie verstand es sofort. (Wie uns Erol später erzählte machen Elan die Blumen für viele High Society Hochzeiten in New York). Gegen 10 Uhr waren wir mit allem fertig und hatten den Rest des Tages, um die Stadt zu genießen.

Den 15. hatten wir ‘frei’. Da wir schon ein paar Mal hier waren, brauchten wir keinen Tag zum klassischen Sightseeing. Wir wollten ganz bewusst einen entspannten Tag vor der Hochzeit. Wir schlenderten durch Gegenden wie das West Village, Chelsea und den Flatiron District. Die Aufregung stieg!

Am 16. ging der Tag dann um 10 Uhr mit der Stylistin los, der ich eine Woche vorher ein Foto geschickt hatte, in welche Richtung es mit den Haaren un Make Up gehen soll. Die zutätowierte Jessica (sie kann man auf dem Video auf der Homepage von Echt New York sehen) war genial. Superschnell und supergut. Sie hatte noch ein paar Verbesserungsvorschläge zu meinen eigenen Ideen (man merkte, dass sie sich vorher Gedanken machte). Ich sah nie besser aus! (So soll es am Hochzeitstag ja auch sein:))

Um 12.30 holte uns Erol ab. Draußen stand schon die Stretchlimousine. Wir fuhren jetzt hoch zum Central Park und waren ein bisschen vor der geplanten Zeit von 13 Uhr am Eingang. Dort wartete auch schon unsere Fotografin, die die ersten Bilder schoss als wir aus der Limousine ausstiegen.

Jetzt gingen wir die 300m zum Trauort, dem ‚Ladies Pavillion‘. Sehr bequem war es, dass wir alles unnötige in der Limousine lassen konnten, weil der Fahrer die ganze Zeit im Auto blieb. Der Pavillion ist wunderschön am See ‘The Lake’ gelegen. Vor sich sieht man die Skyline. Dort begrüßte uns der symphatische freie Standesbeamte Reverend Michael O’Neill aufs Herzlichste.

Reverend O’Neill erklärte uns ein bisschen was zur Zeremonie, die uns jetzt bevorstand, und fing mit der Trauung an. Ich muss sagen, dass er es wunderschön gemacht hat. Die Freude, die es ihm macht, Paare zu trauen, steht ihm im Gesicht. Der Takt war langsam und bedacht und die paar Sachen, die wir nachzusprechen hatten, sagte er sehr klar vor. (Hier hatten wir uns vorher ein klein wenig Sorgen gemacht -grundlos, wie sich herausstellte). Die Dauer der Zeremonie fanden wir mit 20 Minuten genau richtig.

Nachdem unsere Zeugen und wir die Papiere unterschrieben hatten und dann “offiziell” verheiratet waren, machten wir noch Fotos im Central Park. Auf der Fahrt zur unserer ersten Fotolocation, der Brooklyn Bridge, konnten wir dann endlich mit einem Glas Sekt anstoßen. (Alkohol ist an öffentlichen Plätzen, wie dem Central Park, nicht erlaubt). Überhaupt hatten wir alle in der Limousine viel Spaß und fühlten uns ein bisschen wie Rockstars.

Wir fuhren also über die  Brooklyn Bridge rüber nach Brooklyn. Überall, wo wir anhielten, um Fotos zu machen, war die Kulisse traumhaft- mit der weltbekannten Brücke und der Sklyline von Manhattan im Hintergrund. Danach wollten wir ein paar spaßige Fotos auf dem irren Times Square machen. Mehr Leute und Lichtreklame gibt es wohl nirgends auf der Welt. Der letzt Stop war die Grand Central Station. Als wir die Fotos später bekamen, staunten wir nicht schlecht, wie es die Fotografin schaffte, uns glasklar unter den verschwimmenden Menschenmengen in der Bahnhofshalle zu fotografieren.

Nun brachte uns die Limousine in unser Restaurant, das Water’s Edge am East River in Queens mit traumhafter Sicht auf die New Yorker Skyline, genauer gesagt non Midtown Manhattan- die Skyline der Stadtmitte Manhattans. Das Essen und der Service waren toll, und wir konnten uns an der Sicht nicht sattsehen. Dann war irgendwann einer der schönsten Tage unseres Lebens zu Ende.

Es war ein wunderschönes Erlebnis. Ganz besonders hat dazu beigetragen, dass alle Leute, mit denen wir zu tun hatten -von Planner bis Fotografin- fachlich sehr gut und bemüht waren. Und was uns genau so wichtig war, es wurde alles mit dem richtigen Schuss Humor und Lockerheit gemacht. Genau so hatten wir uns unsere Hochzeit vorgestellt. Auch von den Kosten her blieb es überschaubar. Alles hier erwähnte kostete uns etwas mehr als 2000 Euro (natürlich exklusive Flug und Hotel).

Schade, dass man nur einmal heiratet.

Danke fürs Lesen.

Anke und Oliver

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