Kunst für 12 Millionen Dollar aus Lagerhalle in Queens gestohlen

Diebe haben Bilder im Wert von 12 Millionen Dollar aus einer “Self Storage”-Lagerhalle in Queens gestohlen, berichtet die NY Daily News. Self-Storage-Lager vermieten einzelne gesicherte Abteile an Kunden, die dann – ähnlich wie bei einem Kellerabteil – einen eigenen Schlüssel bekommen, um dort Sachen aufzubewahren. Laut Polizei bemerkte der Besitzer der Bilder, Rentner William Pordy, 62, der auf Manhattans Upper West Side wohnt, den Diebstahl am 1. Juni, als er sein Depot aufsuchte, um ein Bild zu entnehmen, das er der Tochter einer Freundin schenken wollte.

Pordys Schlüssel passte nicht mehr und er sah, dass jemand sein Schloss ausgewechselt hatte. Im Depot musste er feststellen, dass 22 wertvolle Bilder fehlten, darunter Werke des minimalistischen amerikanischen Malers Frank Stella und des französischen Meisters Henri de Toulouse-Lautrec.

Nach Durchsicht der Unterlagen des Lagerhallenbetreibers glaubt die Polizei, dass der Einbruch bereits am 30. Dezember erfolgte.

Pordy reagierte verständlicherweise erregt auf den Diebstahl. “Haben Sie 12 Millionen Dollar? Ich hatte sie mal. Ich wollte die Bilder verkaufen.”

Die zurückgelassenen, leeren Kartons – Foto: NY Daily News
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