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Warum von diesem New Yorker Flughafen keine Flüge von über 2.400 km starten dürfen

Es gibt innerhalb der Stadtgrenzen von New York zwei Flughäfen, die beide in Queens sind. Es sind La Guardia, benannt nach dem legendären Bürgermeister, und JFK. La Guardia wurde 1939 fertiggestellt, JFK 1948. Beide Flughäfen hießen anfangs anders. La Guardia erhielt seinen Namen 1953 und JFK 1963 – einen Monat nach dem Attentat auf Präsident Kennedy. La Guardia hatte als älterer der beiden Flughäfen und als der, der näher an Manhattan liegt, Vorteile gegenüber JFK. Um dies auszugleichen, erließ die Port Authority (PA), die beide Airports betreibt, in den 1950-er Jahren die ‘Perimeter Rule‘. Diese Vorschrift besagte, dass von La Guardia keine Flüge über 2.000 Meilen (3.200 km) starten durften. 1984 wurde der Perimeter dann sogar auf 1.500 Meilen (2.400 km) verkleinert. Es gibt zwei Ausnahmen: Die Stadt Denver, die 1.630 Meilen (2.620 km) entfernt ist, darf direkt angeflogen werden, und an Samstagen dürfen überhaupt Flüge über 1.500 Meilen starten.

Die ‚Perimeter Rule‘ wird mittlerweile oft als nicht mehr zeitgemäß angesehen. Es wurde mehrmals über Abschaffung nachgedacht, aber derzeit zeichnet sich keine Aufhebung ab.

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