Guide

Lower Manhattan – Guide vom New York Aktuell Team

 

Der Bildhauer Arturo Di Modica hat die Skulptur “Charging Bull” nach dem Börsencrash 1987 installiert. Der über 3 Tonnen schwere Bulle wurde über die Jahre zu einem Symbol der Wall Street.

1. Kontext und Geschichte

2. Sehenswürdigkeiten

3. Kunst + Kultur

3. Einkaufen

4. Essen + Trinken

Manhattan um 1870 herum

1. Kontext und Geschichte

In Lower Manhattan, dem südlichsten Teil der Insel, fing alles an. Die Holländer gründeten hier 1624 die Handelskolonie New Amsterdam. An der heutigen Wall Street stand die Stadtmauer (daher auch der Name). Die holländischen Stadtherren wollten die Siedlung so vor den Indianern und später auch den Engländern schützen. Sehr lange ging dies nicht gut, und 1664 wurde New Amsterdam mit der für die damalige Zeit recht stattlichen Bevölkerungszahl von 1.500 von den Engländern eingenommen. Zu Ehren des Grafs von York – der für die Armee zahlte – wurde die Stadt in New York umbenannt.

Ende des 18. Jahrhunderts entstand die Finanzindustrie in Lower Manhattan, als die ersten Aktienhändler sich auf der Wall Street niederließen. Die Entwicklung war rasant, und bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hatte New York London den Rang als wichtigstes Weltfinanzzentrum abgelaufen. Dies spiegelte sich auch in der Architektur von Lower Manhattan wider. Ab den 1930er Jahren wurden Wolkenkratzer in den Himmel gezogen, um den explodierenden Bedarf an Büroraum zu decken. Der daraus entstandene Kontrast von engen, zu Gründerzeiten angelegten Straßen mit in einem anderen Zeitalter gen Himmel gebauten Hochhäusern ist so in der Welt wohl einzigartig. Auch der Kontrast zwischen alten historischen Gebäuden und modernen Megabauten, oft in nächster Nähe voneinander, ist in Lower Manhattan eindrucksvoll.

Wenn Sie heute durch Lower Manhattan gehen, spüren Sie Geschichte und die Wurzeln New Yorks in der „Alten Welt“. Wie in europäischen Städten haben die Straßen hier Namen statt Nummern und treffen oft in schiefen Winkeln aufeinander. Da New York in Lower Manhattan seinen Anfang nahm, finden Sie hier auch einige der ältesten und bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, wie die Freiheitsstatue und die Brooklyn Bridge, hier.

Wie mehrmals in seiner Geschichte erfindet sich Lower Manhattan auch im Moment wieder neu. Bedingt durch den immer begehrter werdenden Wohnraum in Manhattan, begann in den letzten Jahren ein frisches Kapitel in der Geschichte des Viertels – die Umwandlung von einem reinen Geschäftsviertel in eine Mischform aus Geschäfts- und Wohngegend. Den Trend sieht man an Wohngebäuden wie dem 265 Meter hohen ‘8 Spruce Street’. (An einem noch höheren, ’45 Broad Street’ mit 371 Meter wird derzeit gebaut, Fertigstellung 2020). Zusätzlich zu den Neubauten wurden auch einige der schönen alten Bürohochhäuser wie das Woolworth Building von 1913 und das AIG Building von 1931 teilwiese in Luxuswohnraum umgewandelt werden.

Seit 2015 ist das neue World Trade Center, ein weiterer Anziehungspunkt, auf. Es beinhaltet mit ‘One World Trade Center’ das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Hier finden Sie auch die höchste Aussichtsplattformen New Yorks, ‘One World Observatory’. Auch der neue Bahnhof und der Brookfield Place Komplex, machen Lower Manhattan für Besucher zu einer der attraktivsten gegenen New Yorks.

Das World Trade Center – im Vordergrund das Dach der Bahnhosfshalle, des neuen’World Trade Center Transportation Hub’ auch als Oculus bekannt – Photo Ted Dunson

2. Sehenswürdigkeiten

Battery Park + New York Harbor (Hafen)

Die Holländer, die ersten Kolonialisten, siedelten sich im heutigen südlichen Manhattan an, weil sie hier einen der besten, bekannten, natürlichen Häfen der Welt vorfanden. Für den Güterumschlag werden die Piers schon lange nicht mehr benutzt, aber es gibt einige Passagierschiffe und Fähren, die Sie vom Battery Park aus nehmen können, unter anderem die Fähre zu Liberty Island, die Insel auf der die Freiheitsstatue steht und Ellis Island, wo zwischen 1890 und 1954 zwölf Millionen Einwanderer in Amerika ankamen.

Der Battery Park, liegt direlt am New York Harbor (Hafen) an der Südspitze Manhattan’s und ist ein idealer Ausgangspunkt für die Entdeckung von Lower Manhattan. Der Park hat seinen Namen von Kanonenformationen (englisch ‘battery’), die die Engländer hier im 17. Jahrhundert aufstellten. Im 19. Jahrhundert errichteten auch die Amerikaner an diesem Ort Militäranlagen. Das runde, 1812 erbaute Castle Clinton (Rundbau im Foto) steht immer noch und beherbergt heute ein Besucherzentrum.

Das New York Korean War Monument im Battery Park ist ein interessant verwirklichtes Kriegsdenkmal. Es zeigt die Silhouette eines Soldaten, die aus einem Granitblock herausgeschnitten wurde.

Im Battery Park gibt es einige Straßenkünstler, die sich auf die Unterhaltung von Touristen spezialisiert haben, seien es Jongleure oder ‘lebende Freiheitsstatuen’, die mit den Besuchern – gegen ein kleines Entgelt natürlich – für Fotos posieren. Auch fliegende Händler, die gefälschte Markenwaren wie Handtaschen anbieten, sind hier genau so gang und gäbe wie Fahrradfahrer, Skateboarder und Inline-Skater.

Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue war das Geschenk einer Gruppe französischer Bürger an das amerikanische Volk. Bei der Aufstellung 1886 rechnete wohl niemand damit, dass das 93 Meter hohe Denkmal (davon entfallen je etwa die Hälfte auf Sockel und Monument) eines der bekanntesten Symbole der USA werden sollte. Das Interesse war anfangs bescheiden. Beinahe kam es nicht zur Aufstellung, weil es jahrelang dauerte, das Geld für den Sockel aufzutreiben. Heute zählt Liberty Island – die Insel, auf der sich ‘Miss Liberty’ befindet – jährlich um die 3,5 Millionen Besucher.

Ellis Island

Ellis Island, war lange der wichtigste Immigration Checkpoint Amerikas, über den von 1892 bis 1954 Millionen Einwanderer in die USA einreisten. Die Insel besteht fast komplett aus aufgeschüttetem Land, der Großteil stammt aus Ausgrabungsarbeiten für den U-Bahn-Bau. Heute ist Ellis Island ein Museum, in dem Besucher über den Betrieb auf Ellis Island und Geschichte der Einwanderung in die USA generell lernen können. Das Herz des Museums ist der ’Registry Room’ auch ‘Great Hall’ bekannt, wo die Massen registriert und von Ärzten buchstäblich in Sekundenschnelle begutachtet wurden, um schwere körperliche Mängel festzustellen. 98 Prozent der Ankommenden durften einreisen.

Auf die Liberty und Ellis Island selbst fährt man mit Statue Cruise Fähren vom Battery Park aus. Es ist ein Rundverkehr Battery Park – Liberty Island – Ellis Island – Battery Park. Wegen längerer Wartezeiten und Sicherheitschecks sollte man mindestens 4 Stunden hierfür einplanen.

Wenn Sie nur einen guten Blick auf die Statue werfen und Ellis Island von weitem sehen wollen, geht es schneller und kostenlos mit der Staten Island Ferry. Die ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs und verbindet Manhattan mit Staten Island. Die Fähre geht alle 30 Minute, und mit Hin- und Rückfahrt ist man ca. 70 Minuten unterwegs.

Auf allen Fährfahrten haben Sie einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Lower Manhattan.

Wall Street und Financial District

Die Finanzbranche hat eine über 200-jährige Geschichte in Lower Manhattan. Die Straßen rund um die Wall Street sind aber noch wesentlich älter und meist schmale Gassen, die im 17. Jahrhundert angelegt wurden. Im 20. Jahrhundert, als New York zum wichtigsten Finanzplatz der Welt aufstieg, wurden hier viele gewaltige Bürohochhäuser und Wolkenkratzer hineingebaut. Der Kontrast zwischen engen Straßen und hohen Gebäuden, den Sie im Financial District an vielen Stellen finden, ist so weltweit vielleicht einmalig.

Die Börse an der Wall Street, deren Wurzeln auf das Jahr 1792 zurückgehen, kann leider nur von außen besichtigt werden. (Öffentliche Touren gibt es schon lange nicht mehr.)Schräggegenüber sehen Sie einen neugriechischen Bau, das Federal Hall National Monument. Es erinnert daran, dass George Washington 1789 auf der Wall Street als erster Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt wurde. Sein Denkmal guckt direkt auf die Börse.

Charging Bull auch bekannt als der Wall Street Bulle

Die Skulptur mit dem offiziellen Namen ‘Charging Bull’ (‘Angreifender Bulle’) hat Bildhauer Arturo Di Modica nach dem Börsencrash 1987 in einer Art Guerillakunstaktion, ohne die nötige Genehmigung der Behörden, aufgestellt. Der über 3 Tonnen schwere Bulle wurde schnell zu einem Symbol der Wall Street und einer extrem beliebten Besucherattraktion und die Stadt ließ ihn stehen! Wohl schon Millionen Leute haben sich mit dem Bullen ablichten lassen. So viele Menschen haben die männlichste Stelle des Bullens gerieben (das soll Glück bringen), dass sie mittlerweile glänzen.

Federal Reserve Bank of New York

Die Federal Reserve Bank of New York ist der New Yorker Ableger der amerikanischen Bundesbank. Hier wird, je nach Kurs, Gold in der Größenordnung von 200 Milliarden Dollar unterirdisch gebunkert, mehr als sonst irgendwo auf der Welt. Dieses Goldlager ist das Ziel der Bösewichte beim Film ‘Stirb Langsam 3’. Es gibt kostenlose Führungen durch das Goldlager, hierfür ist eine Voranmeldung nötig. Mehr Info hier.

33 Liberty Street Ecke Nassau

70 Pine Street – AIG Building

Einer der schönsten alten Wolkenkratzer der Stadt, der 1932 errichtet wurde. Ganz im Trend, der Umwandlung, von Bürofläche zu Wohnraum, wurde 2017 die Umwandlung des Bürogebäudes in Wohnungen abgeschlossen.

70 Pine Street

Trinity Church

Die älteste Kirche New Yorks wurde 1698 auf diesem Flecken Land errichtet. Der heute hier stehende neugotische Kirchenbau wurde 1846 eingeweiht. Interessant ist auch der historische Friedhof, u. a. sind hier Alexander Hamilton, der Mann auf der 10-Dollar-Note, und mehrere Mitglieder der legendären Astor-Familie beerdigt.

74 Trinity Place – an der Ecke Broadway + Wall Street

St. Paul’s Chapel

Zusammen mit der Trinity Church die wichtigste historische Kirche in Lower Manhattan. Ins Auge der Welt rückte das in nächster Nähe des World Trade Center gelegene Gotteshaus, als es nach den Anschlägen zu einem Notlager für Helfer wurde. Die Kirche selbst blieb unbeschädigt – nach Meinung vieler Gläubiger ein kleines Wunder. Es ist das älteste, noch existierende Kirchengebäude New Yorks (Baujahr 1764).

209 Broadway zwischen Fulton Street und Vesey Street

Woolworth Building

Das Woolworth Building von 1913 war bis zur Fertigstellung des Empire State Building 1931 das höchste Gebäude der Welt. Es war eine technische Sensation, als der amerikanische Präsident Woodrow Wilson bei der Einweihung die Lichter von Washington aus anknipste. Die drei höchsten Stockwerke der ‘Kathredale des Handels’, wie Herr Woolworth das ikonische Bürogebäude gerne nannte, wurden gerade in Luxuseigentumswohnungen umgewandelt.

233 Broadway

8 Spruce Street – New York by Gehry

Den relativ neuen Trend zum Wohnen in Lower Manhattan sieht man an 8 Spruce Street (New York by Gehry). Das 2011 fertiggestellte Hochhaus wurde vom Stararchitekten Frank Gehry entworfen und ist mit 76 Stockwerken, eines der höchsten Wohngebäude New York’s.

8 Spruce Street

Fraunces Tavern

In der Fraunces feierte General George Washington 1783 den Abschied von seinen Truppen, mit denen er den Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer gewann. Sechs Jahre später wurde er der erste Präsident der neuen Nation. Fraunces Tavern ist noch in Betrieb, und Sie können hier, in einem der ältesten Gebäude New Yorks, gut essen.

54 Pearl Street an der Ecke Broad Street

Front Street

Auf der Front Street fühlen Sie sich in das New York einer anderen Zeit zurückversetzt. Hier gibt es viele schöne alte Häuser, davon einige, die im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert als Lagerhäuser für den Hafen dienten, und sogar eine Fußgängerzone. An warmen Tagen sitzen die New Yorker, die hier in der Gegend arbeiten, draußen.

Front Street zwischen Fulton Street und Brooklyn Bridge

South Street Seaport und Pier 17

Das kleine Viertel steht unter Denkmalschutz und sie können hier durch kein paar kleine Strassen und Gässchen schlendern, umgeben von Gebäuden, die zum Großteil aus dem 19. Jahrhundert stammen, und in denen sich mal Firmen befanden, die mit dem Hafengeschäft zu tun hatten. Heute sind dort Geschäfte, Restaurants und Bars gibt. Der South Street Seaport ist einer der nettesten Gegenden New York’s um an einem warmen Tag draußen zu sitzen.

Die Museumsschiffe im South Street Seaport Museum erinnern daran, dass Manhattan bis in die 1960er Jahre einer der wichtigsten Frachthäfen der Welt war. (Die Umstellung auf Containerschifffahrt machte mehr Platz und modernere Anlagen nötig. Heute gibt es in Manhattan nur noch ein paar Piers für die Passagierschifffahrt, inklusive ankommende Kreuzfahrtschiffe)

Dem alten Pier 17 Shopping Center am South Street Seaport wurde 2012 während Hurricane Sandy arg zugesetzt und es wurde abgerissen. (wahrschenlich wäre es auch ohne die Naturkatastrophe demoliert geworden, denn das Center aus den 1980er Jahren wurde vielerorts als hässlich empfunden und als Bau, der nicht viel aus seiner spektakulären Location machte) 2018 trat dann ein neues Pier 17 an seine Stelle, dass für den Besucher einiges mehr zu bieten hat. Geniale Aussichten auf die Brooklyn, Manhattan und Williamsburg Brücken, auf Governor’s Island, die Freiheitsstaue , World Trade Center und sogar Empire State Building. Auf der riesigen Dachterrasse (Rooftop at Pier 17) finden im Sommer auch Konzerte und andere Events statt. Restaurants und Bars gibt es natürlich auch, unter anderem eine dreistöckige Bierhalle.

89 South Street

City Hall-das New Yorker Rathaus

Das New Yorker Rathaus, die City Hall, wurde im Jahr 1811 fertiggestellt und ist das älteste, durchgehend benutzte öffentliche Gebäude der Stadt. Es ist der Sitz des Bürgermeisters, seit Januar 2014 heißt dieser Bill De Blasio. Ein öffentlicher Zugang nur während anmeldepflichtiger Touren gewährt, aber von der Seite Park Row können Sie die City Hall ausgezeichnet sehen. Der City Hall Park ringsum ist eine der Perlen unter den Grünanlagen New Yorks und perfekt für ein bisschen ‘people-watching’.

Municipal Building-Zentrum der städtischen Verwaltung für den Bezirk Manhattan

Das Municipal Building von 1914 ist ein gewaltiger Bau, der schon durch seine Position heraussticht – er steht quer zu den umliegenden Gebäuden. Hier arbeiten 2.000 Leute für die New Yorker Stadtverwaltung. Die goldenen Figur auf dem Dach heißt ‘Civic Fame’ (‘Bürgerlicher Ruhm’) und soll das Regieren im Dienst der Bürger repräsentieren. Stalin war so beeindruckt vom Municipal Building, dass er das Design des Hauptgebäudes der Moskauer Universität darauf basieren ließ.

Das Municipal Building ist Teil des Civic Center, wie die Ansammlung von Ämtern und Gerichten offiziell heißt. Vielleicht erkennen Sie den New York Supreme Court mit den altgriechischen Säulen aus der Krimiserie ‚Law + Order‘ oder dem Film ‚Der Pate‘.

Das World Trade Center

Nach den Anschlägen des 11. September 2001 wurde jahrelang darüber gestritten, was denn nun die Zwillingstürme ersetzen sollte. Nach mehr als acht Jahren konnten sich die Beteiligten auf einen Plan für eine neues, einzelnes Gebäude ‘One World Trade Center’ einigen, der dann ab Anfang 2010 mit Hochdruck verwirklicht wurde. Der Turm wurde 2015 fertiggestellt. (Die Idee den Turm ‘Freedom Tower’ zu nennen wurde übrigens wieder verworfen, und der offizielle Name ist eben ‘One Word Trade Center’)

One World Trade Center misst 541 Meter bzw. genau 1.776 amerikanische Fuß, um an die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 zu erinnern. Der Turm hat 94 Stockwerke, die als Büros vermietet werden, im 100sten bis 102ten Stockwerk befindete sich das World Trade Center Observatory, der höchste Punkt, von dem Sie sich New York ansehen können.

9/11 Memorial mit Museum

Das 9/11 Memorial sind zwei Becken mit Wasserfällen, an deren Seiten die Namen der Menschen eingraviert sind, die bei den Anschlägen starben. Die Becken stehen auf den Grundrissen, oder ‘Foot Prints’ der zerstörten Twin Towers.

Im 9/11 Memorial Museum befinden sich auf 10.000 Quadratmeter eine unglaubliche Fülle an Artefakten, medialen Präsentationen und Archiven zu den Geschehnissen des 11. September 2001. Originale Einsatzfahrzeuge, persönliche Gegenstände der Opfer oder Objekte wie verschmorrte öffentliche Telefone geben einen oft bewegenden Eindruck der Folgen des Anschlags.

World Trade Center Transportation Hub mit Oculus Dach

2006 erhielt der spanische Architekt Santiago Calatrava bekam den Auftrag einen neuen Bahnhof zu entwerfen, der den der am 11. September 2001 zerstört wurde ersetzen sollte. Der Bahnhof und das besonders das sogenannte Oculus Dach, dass an 2 Flügel erinnert, wurden zu neuen Wahrzeichen der Stadt. Der Bahnhof der im März 2016 eröffent wurde ist mit Kosten von fast 4 Milliarden Dollar, der teuerste der Welt. Innen gibt es auch Shops und Gelegenheiten zum Essen.

Brookfield Place

Der Gebäudekomplex ist durch den West Side Highway (die Stadtautobahn) von seiner Umgebung abgetrennt und wird deshalb oft von Besuchern übersehen. Das ist sehr schade, da Brookfield Place einiges zu bieten hat. Einen besonderen Reiz macht die hiesige Mischung von Leuten aus. Ein Großteil sind New Yorker, die hier und in den umliegenden Bürogebäuden arbeiten (meist im Finanzsektor, also viele Herren in Anzügen und schick gekleidete Damen), dazu kommen Restaurantgänger, Shopper und Besucher, die einfach die Atmosphäre genießen wollen. Fürs ‘people-watching’ bietet sich das Winter Garden Atrium an, wo Sie unter 12 Meter hohen Palmen sitzen und die Mengen an sich vorbeiziehen lassen können. Noch schöner ist das, wenn Sie sich vorher etwas in der spektakulären, einen Stock höher gelegenen ‘Hudson Eats’-Essensarkade geholt haben. Toprestaurants wie Blue Ribbon Sushi oder Umani Burger sind hier mit Ständen vertreten. Bei warmen Wetter können Sie draußen an der North Cove Marina sitzen, wo ein paar schöne Restaurants und ein kleiner Jachthafen warten. Auch ein Shoppingcenter gibt es im Brookfield Place. Dieses steht ganz im Zeichen des Luxus. Marken wie Burberry und Gucci unterhalten hier Läden und auch das legendäre Kaufhaus ‘Saks Fifth Avenue’ hat hier einen Ableger.

Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge wurde vom deutschen Einwanderer John Augustus Roebling entworfen und war bahnbrechend für ihre Zeit (manche wollten sie damals sogar in die Liste der Weltwunder aufgenommen haben). Die Bauzeit betrug 14 Jahre und waren mit einiger Tragik verbunden. Roebling starb kurz vor Beginn der Arbeiten bei einem anderen Projekt. Sein Sohn Washington übernahm, wurde aber bei den Bauarbeiten verletzt und war seitdem gelähmt, konnte seine Wohnung nicht mehr verlassen und musste den Ausführenden seine Anweisungen von seiner Frau übermitteln lassen. Als sich bei der Eröffnungszeremonie einige tausend Leute mit dem amerikanischen Präsidenten Chester A. Arthur auf der Brücke befanden, wurde ein falscher Alarm ausgelöst, demzufolge die Brücke am Einstürzen war. Bei dem nachfolgenden Chaos starben 12 Menschen.

Die Brooklyn Bridge zu Fuss

1-) Von Manhattan nach Brooklyn: Nehmen Sie den Fußgängerübergang gegenüber der City Hall.

2-) Von Brooklyn nach Manhattan: Fahren mit der U-Bahn Linie A oder C von der Fulton Street Station in Manhattan (Broadway Ecke Fulton Street, 200 Meter vom World Trade Center) eine Station Richtung Brooklyn zur Station High Street und gehen von dort von Brooklyn nach Manhattan.

Das National Museum of the American Indian, gegenüber vom Battery Park – Foto Ed Schafer

3. Kunst + Kultur

In Sachen Kunst und Kultur gibt es in Lower Manhattan 2 kleinere Museen, das ‘Museum of the American Indian’ und das ‘Skyscraper Museum’. Zwei weiter interessante Museen, das Polizeimuseum (New York City Police Museum) und das ‘Museum of American Finance’ sind leider geschlossen.

National Museum of the American Indian

Das Museum widmet sich den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents. Untergebracht ist das Museum im schönen alten Alexander Hamilton U.S. Custom House, dem ehemaligen Zollamt.

National Museum of the American Indian – 1 Bowling Green

Skyscraper Museum

Dieses Museum widmet sich der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Wolkenkratzer, in New York und weltweit.

Skyscraper Museum – 39 Battery Place – www.skyscraper.org

Im Oculus Bahnhofshalle gibt es einige Luxus Shops die unter ‘Westfield World Trader Center Mall’ firmieren.

3. Einkaufen

Beim Einkaufen, war Lower Manhattan bis vor 2 Jahren, mit Ausnahme des legendären Discount Kaufhauses ‘Century 21’ ziemliches Brachland. Mittlerweile gibt es in der Oculus Bahnhofshalle einige Luxus Shops die unter ‘Westfield World Trader Center Mall’ firmieren und auch im Brookfield Place gibt es erlesene Geschäfte. Century 21 ist genau gegenüber des World Trade Center (22 Cortlandt Street)

Jeremy’s Ale House in der Front Street

4. Essen + Trinken

Frühstück

Brookfield Place

Der Gebäudekomplex ist vom Rest seiner Umgebung, durch die West Side Highway Stadtautobahn abgetrennt, wenn man von seiner Existenz weiss, ist der Komplex aber leicht durch Fussgängerbrücken zu erreichen – und es lohnt sich für die Hungrigen. Die Essensoptionen in den öffentlichen Bereichen von Brookfield Place reichen von Edelrestaurants bis zu einfachen Cafes und Essensläden, wo es Sachen zum mitnehmen gibt. Wenn Sie nicht in einem der Restaurants speisen, gibt es spektakuläre öffentliche Sitzmöglichkeiten: Drinnen, ist das 10-stöckige, verglaste ‘Wintergarden’ Atrium , wo man unter 12 m hohen Palmen sitzen kann. Draußen an, der North Cove Marina sitzen Sie direkt am Hudson. Sie können sich ihr Essen mit rausnehmen. Es gibt schöne Sitzgelegenheiten.

Brookfield Place – 200 Vesey Street – Webseite

Mittag

Zaitzeff

Einen guten Hamburger gibt es bei Zaitzeff , mitten im Financial District. Für nicht-Fleischesser gibt es vegetarische Burger.

Zaitzeff – 72 Nassau Street

Jeremy’s Ale House

Auch rustikal geht es in NY – Jeremy’s Ale House auf der Front Street Foto: Jeremy’s Ale House

Die Front Street ist einer der kleinen Strassen in Lower Manhattan, die mit ihren vielen alten Häusern an eine ganz andere Zeit erinnern. Das urige, charmant heruntergekommen anmutende Jeremy’s Ale House passt hier perfekt hin. Super typisch amerikanisches Essen wie Burger und eindrucksvolle Bierauswahl.

Jeremy’s Ale House – 228 Front Street

Brookfield Place

Der fürs Frühstück empfohlene Brookfield Place , ist auch fürs Mittagessen ideal. Zum Lunch gibt es eine noch reichhaltigere Auswahl. Der Gebäudekomplex ist vom Rest seiner Umgebung, durch die West Side Highway Stadtautobahn abgetrennt, wenn man von seiner Existenz weiss, ist der Komplex aber leicht durch Fussgängerbrücken zu erreichen – und es lohnt sich für die Hungrigen. Die Essensoptionen in den öffentlichen Bereichen von Brookfield Place reichen von Edelrestaurants bis zu einfachen Cafes und Essensläden, wo es Sachen zum mitnehmen gibt. Wenn Sie nicht in einem der Restaurants speisen, gibt es spektakuläre öffentliche Sitzmöglichkeiten: Drinnen, ist das 10-stöckige, verglaste ‘Wintergarden’ Atrium, wo man unter 12 m hohen Palmen sitzen kann. Draußen an, der North Cove Marina sitzen Sie direkt am Hudson. Sie können sich ihr Essen mit rausnehmen. Es gibt schöne Sitzgelegenheiten. Hier finden Sie PJ Clarke’s. Dieses Restaurant ist New Yorker Urgestein und die Hamburger sind legendär.

Brookfield Place

Drinks

Demi Monde

Die Cocktailbar ist eine der ersten Verteter von trendigen Nachtleben im Financial District

Demi Monde – 90 Broad Street – (Eingang auf der Stone Street) – www.demimondeny.com

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