Mann, der betrunken aus Krankenwagen sprang, verklagt die Stadt

Foto: Ken Brunt – NY Post

Ein Mann aus dem New Yorker Bezirk Staten Island, der betrunken aus einem Krankenwagen sprang, verklagt nun die Stadt, so die New York Post.

Yaugeni Kralkin, 54, gibt zu, am Tag des Vorfalls im Juni letzten Jahres zu viel Cognac getrunken zu haben, da es bei ihm ‚Familienprobleme‘ gab.

Als Kralkin auf den Weg nach Hause dann durch sein Viertel schwankte, rief jemand einen Krankenwagen. Kralkin war so unkooperativ, dass die Besatzung des Krankenwagens, sogenannte EMTs (Emergency Medical Technicians) die Polizei riefen, die Kralkin dann in den Krankenwagen verlud.

Auf dem Weg zum Krankenhaus war Kralkin in der Lage, die Haltebänder, die ihn auf der Trage fixierten, zu lösen, die Tür zu öffnen und aus der fahrenden Ambulanz zu springen. Er landete auf dem Beton und wurde bewusstlos gefunden. Kralkin erlitt mehrere Brüche im Gesicht und Hirnblutungen, so die Dokumente, die Kraklins Anwalt Borislav Chernyy bei Gericht einreichte.

“Ja, er hat zu viel getrunken, aber das passiert. Die Besatzung des Krankenwagens hat sich um meinen Klienten in seinem hilflosen Zustand nicht richtig gekümmert. Wenigstens hätten sie ihn stoppen können”, so Anwalt Chernyy.

Kralkin verklagt die Stadt, das FDNY (die New Yorker Feuerwehr, die die Ambulanz betrieben hat) und die EMTs, um Schadensersatz zu erhalten. Der geforderte Betrag ist nicht bekannt.

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