Times Square – das Herz New Yorks über die Jahrzehnte

Der Times Square war seit seiner Entstehung im frühen 20. Jahrhundert das Herz New Yorks und unterlag, wie auch die Stadt selbst, durch die Jahrzehnte vielen Veränderungen. In den 40er und 50er Jahren war er das Symbol eines starken, stolzen Landes, das zum wichtigsten und modernsten Staat des 20. Jahrhunderts avancierte. Ab den späten 60er Jahren bis in die frühen 90er war er hingegen das Sinnbild des Verfalls der Metropole, geprägt von Drogen und Prostitution, und wurde daher vom Durchschnittsbürger eher gemieden. In den folgenden 25 Jahren schlug das Pendel erneut immer mehr in die andere Richtung. Heute denken die New Yorker an einen recht sterilen Platz – Stichwort ‘Disneyfication’ –, der von Touristen überlaufen ist und den Einheimische nur besuchen, wenn Freunde und Verwandte in der Stadt sind oder um eine Broadway Show zu sehen. Egal, welche Mutationen die ‘Crossroads of the World’, wie sich der Times Square auch gerne nennen lässt, mitgemacht hat – das Herz New Yorks wird er trotzdem wohl in vieler Hinsicht immer bleiben.

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