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Wie King Kong zu einer New Yorker Ikone wurde

Der Regisseur des originalen King Kong Films, Merian C. Cooper, war seit seiner Kindheit von Gorillas fasziniert. 1931 kam er dann auf die Idee, einen Film über einen Riesengorilla zu machen, der aus dem tiefsten Dschungel in Afrika entführt und in die modernste Stadt der Welt verschleppt wird – das war zu der Zeit außer Konkurrenz New York.

Nur ein Jahr früher wurde in New York das Empire State Building fertiggestellt, das in kürzester Zeit den Status eines regelrechten Weltwunders erreichte. Praktisch jeder Mensch mit Zugang zu einer Zeitung, Illustrierten oder Wochenschau, die damals in den Filmtheatern liefen, hatte schon vom höchsten Gebäude der Welt gehört. Diese gewaltige Publicity wollte sich der clevere Cooper zu Nutze machen.

Drehbuchautor Edgar Wallace, der übrigens posthum in den 1960-er Jahren mit den Genre der ‚Edgar Walace‘ Filme noch ein bekannter Name in Deutschland werden sollte, erhielt den Auftrag, das Drehbuch zu verfassen und darin unbedingt eine Szene mit dem Empire State Building hineinzuschreiben. Diese Szene wurde das legendäre und traurige Finale des Films.

Die Dreharbeiten für den Film fanden 1932 statt. Die Uraufführung für den Film, der ein gewaltiger Erfolg werden sollte, fand in der Radio City Music Hall und zugleich im dem gegenüberliegenden RKO Roxy Kino statt, keine 2 Kilometer vom Empire State Building entfernt.

King Kong Souvenirs sind auch nach 85 Jahren noch beliebt – Foto Jim Shaffer
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