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Gibt es die engen und schummrigen Gassen, die Sie aus Film und TV kennen?

Viele Menschen, die New York nur aus Film und Fernsehen kennen, könnten denken, dass es in der Stadt nur so von kleinen und dunklen Gassen wimmelt. Enge Gassen, in denen Angeschossene vor dem letzten Atemzug nochmal versuchen, den Namen des Täters zu hecheln oder die Frauen, die allein in hochhackigen Schuhen unterwegs sind, als Abkürzung nehmen und dabei merken, dass sie verfolgt werden. Oder wo sich Heroinsüchtige einen (vielleicht den letzten) Schuss setzen. Manchmal alles drei zusammen. Das Problem: Tatsächlich gibt es New York derart enge, dunkle Gassen praktisch nicht. Die einzigen in ganz Manhattan, die dem Bild entsprechen, sind die Cortlandt Alley (Foto) und die Jersey Alley, weshalb dort auch oft gefilmt wird.

Auch den aus Filmen bekannten, dampfenden Gullis und Apartments mit der Feuertreppe genau über der Mülltonne, begegnet man in Wirklichkeit, weit weniger, als Film und TV den Anschein geben.

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