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Großangelegte Razzia gegen Eiscremewagen – es geht um Millionen von Dollar

Foto – Grub Street

Scheinfirmen, Millionenstrafen, verdeckte Ermittlungen und Razzien – geht es um Schmuggel oder Drogenverkauf? Nicht ganz! Das Ziel der Aktionen waren Eiswägen auf den Straßen New Yorks.

Letzte Woche ging die Stadt im Rahmen der geheimgehaltenen ‚Operation Meltdown‘ (Schmelze) gegen Besitzer von 46 der mobilen Verkaufsstationen vor. Die Ice Cream Trucks, wie die Wagen hier heißen, brachen fast Jahrzehnte Verkehrsgesetze umd umgingen systematisch das Zahlen der dadurch erhaltenen Strafzettel, so Bürgermeister Bill de Blasio in einer Pressemitteilung.

Zwischen 2009 bis 2017 handelten sich die Besitzer der Trucks Bußgelder von 4,5 Millionen ein. Typische Verstöße waren Fahren bei Rot, Parken vor Hydranten und Versperren von Fußgängerübergängen. Um die Bußgelder nicht zahlen zu müssen, gründeten die Betreiber dann einfach neue Firmen, unter denen die gleichen Trucks liefen. Als die Stadt dann versuchte, die Bußgelder einzutreiben, gab es die ursprüngliche Firma, gegen die die Strafe verhängt wurde, so nicht mehr. Nun schlugen die Behörden der Stadt zurück und beschlagnahmten 46 Trucks.

“Kein New Yorker steht über dem Gesetz, vor allem nicht diejenigen, die Gesetze brechen, die der öffentlichen Sicherheit dienen, und so gefährliche Situationen für Fußgänger, Rad- und Autofahrer herbeiführen”, so de Blasio in seiner Erklärung.

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