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Freiheitsstatue verbietet geführte Touristengruppen

Touristen auf Liberty Island. Foto – Alf Monkin

Urlauber in New York können das Museum der Freiheitsstatue und das Einwanderungsmuseum auf Ellis Island künftig nicht mehr in Gruppen mit Stadtführer besuchen. Die Tourguides sind auf Aussichtsbereich der Statue und in dem Innenbereich des neuen Statue of Liberty Museums und des National Museum of Immigration auf Ellis Island ab 16. Mai nicht mehr erlaubt. Der National Park Service (NPS), der die Wahrzeichen verwaltet, will Staus und Gedränge in den Räumlichkeiten reduzieren.

Im Außenbereich auf Ellis Island und vor der Freiheitsstatue dürfen die Stadtführer den Besuchern die Sehenswürdigkeiten aber weiterhin durch ihr Wissen näherbringen. Nach Angaben von Statue Cruises, die im Auftrag des NPS die Fähren nach Ellis und Liberty Island anbietet, unternahmen 2018 rund 250 000 Passagiere kommerzielle Touren – sechs Mal so viele wie ein Jahrzehnt zuvor. Die Allermeisten Besucher kommen jedoch auf eigene Faust, die geführten Touren mit größeren Gruppen verursachen laut NPS aber überproportional große Probleme.

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