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New York Times berichtet über FC St. Pauli Fans in Brooklyn

FC. St Pauli Fans in New York – Foto East River Pirates

Die Kiezkicker vom FC St. Pauli haben auch auf der anderen Seite des Atlantiks ihre Anhänger. Die New York Times entdeckte sie in der ‘East River Bar’ in Brooklyn. Hier, unter der Williamsburg Bridge, treffen sich seit 10 Jahren die ‘East River Pirates’ (ein Fanclub des Vereins), um sich die Spiele ihres Clubs anzusehen, die zeitverzögert übertragen werden. (Live kann man die Spiele des FC St. Pauli in den USA nicht sehen). Vorher muss man es geschafft haben, allen Fußball-News aus dem Weg zu gehen.

Doch wie der Reporter der Times, Allie Conti, erkannte, geht es den Fans in New York gar nicht vorrangig um das Ergebnis, sondern darum, Teil einer Fangemeinschaft zu sein. Was gerade die Kiezkicker im alternativen Williamsburg interessant macht, ist auch die politische Ausrichtung der meisten St. Pauli Fans mit ihrem Aktivismus gegen Faschismus, Rassismus und Gewalt. Bei einem Spiel des FC. St Pauli in der East River Bar sieht man Einheimische, wie Shawn Roggenkamp, 32, die für das Auktionshaus Christie’s arbeitet und Mitorganisatorin bei den Piraten ist. Auch sieht man deutsche Touristen, bei denen es sich herumgesprochen hat, dass hier der beste Platz in New York ist, um bei einem Spiel der Kiezkicker mit zu fiebern.

Manches im Artikel entspricht jedoch nicht (mehr) den Tatsachen. So wird der Verein als ‘winzig’ und ‘obskur’ beschrieben. Dass der Club reelle Chancen hat, in die Bundesliga aufzusteigen, erfährt der Leser nicht.

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