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Mordversuche auf Polizisten in der Bronx – Trump macht sofort politisch Schuldige aus

Am Wochenende gab es im Longwood Viertel in der Bronx innerhalb von knapp 12 Stunden zwei separate Vorfälle, in denen auf Polizisten geschossen wurde. Am Samstag gegen 20 Uhr näherte sich ein Schütze einem Kleinbus, in dem zwei Polizisten saßen und eröffnete das Feuer. Er traf einen der Beamten am Kinn und am Hals, aber verfehlte glücklicherweise sehr knapp eine wichtige Arterie. Circa 12 Stunden später kam ein Mann ins 41st Precinct (Polizeirevier), fing an zu schießen, und traf einen Polizisten am Arm. Die Beamten im Revier konnten den mutmaßlichen Schützen, den 45-jährigen Robert Williams, festnehmen. Es wird mittlerweile davon ausgegangen, dass er für beide Taten verantwortlich ist.

Williams kam 2017, nach 15 jähriger Haft wegen Drogendelikten, aus dem Gefängnis frei. Im folgenden Jahr erschoss sich sein Sohn versehentlich als er mit einer Pistole hantierte. Spätestens seit dem soll Williams wieder harte Drogen wie PCP (Angel Dust) konsumiert haben. Es wird vermutet, dass er bei den Taten high war. Als Motiv geht man von Hass gegen Polizei und Justiz aus.

Diese Art von Gewalt gegen die Polizei ist sehr selten in New York und erregte einiges an Aufsehen, was dann auch Donald Trump auf den Plan rief. Auf Twitter machte er Bürgermeister Bill De Blasio und Gouverneur Andrew Cuomo als die Schuldigen aus. Sie führten Stadt und Staat schwach und verweigerten der Polizei die nötige Rückendeckung, weshalb es zu solchen Taten kommen könne.

Beide Opfer konnten mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen werden.

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