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Stadtangestellte veruntreut $300.000, um ihren Ex-Freund mit ‘Fluch’ zu belegen

Eliana Bauta – Foto Facebook

Eine ehemalige Mitarbeiterin der ‘New York City Human Resources Administration’ – das Amt, das für die Vergabe des Großteils der Sozialleistungen zuständig ist – hat sich vor Gericht schuldig bekannt, mehr als 300.000 Dollar veruntreut zu haben, die für bedürftige New Yorker bestimmt waren.

Staatsanwälte warfen Eliana Bauta, 35, vor, zusammen mit zwei Mitangeklagten gefälschte Dokumente, wie fiktive Polizeiberichte, bei ihrer Arbeitsstelle eingereicht zu haben, um Mitwissern Geld zuzuspielen. In einem Fall, so die Staatsanwaltschaft, beantragte sie Nothilfe für das Opfer eines ‘katastrophalen Unfalls‘, der sich nie ereignete. Mit diesem Geld, so die Staatsanwälte, bezahlte sie eine Frau, die sich als ‘paranormales Medium‘ bezeichnete und ihren Ex-Freund mit einem Fluch belegen sollte.

Bauta gab am Donnerstag im US-Bundesgericht in Manhattan zu, Notfallgelder betrügerisch an Familie und Freunde ausgezahlt zu haben. “Ich habe Menschen, die keinen Anspruch auf sie hatten, Gelder zugespielt”, gab Bauta vor Richterin Valerie Caproni vor ihrer Verurteilung zu.

Bauta drohen bis zu 20 Jahre Haft (in der Praxis ist aber eine sehr viel kürzere Haftstrafe zu erwarten). Wie in den USA üblich, erfolgt die Strafzumessung einige Monate nach der Verurteilung.

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