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Steuben Parade feiert deutschen Beitrag bei der Entwicklung der USA

1957, 12 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs, fanden es auch deutschstämmige Amerikaner wieder an der Zeit, wie auch Italiener, Iren oder Polen ihre Wurzeln in der alten Welt und ihren Beitrag zur Entwicklung der USA mit einer Parade in New York zu feiern. Als Namensgeber nahm man einen Preußen, Baron von Steuben- einer Lichtgestalt in der deutsch-amerikanischen Geschichte-, der sich als General unter George Washington einen hervorragen Namen in der amerikanischen Revolution gemacht hatte.

Am Samstag war es dann wieder so weit. Tausende Menschen, viele in traditioneller Tracht, zogen durch Manhattan um deutsch-amerikanische Verbundenheit zu demonstrieren, Spaß zu haben und natürlich viel Bier zu trinken. Unter den Teilnehmern waren auch viele Trachtenvereine, die eigens aus Deutschland eingeflogen waren.

In den USA leben manchen Schätzungen zufolge um die 45 Millionen Menschen mit deutschen Vorfahren. Der Berühmteste ist Präsident Trump. Sein Großvater Friedrich, später Frederick, Trump (1869 – 1918) wanderte mit 16 Jahren aus Kallstadt in Rheinland-Pfalz nach Amerika aus, wo er eine andere deutsche Einwanderin, Elisabeth Christ, Donald Trumps Großmutter kennen lernte und heiratete.

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