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Am Sonntag war Puerto Rican Day Parade – das größte Event der Stadt mit mehr als 1 Million Teilnehmern

Puerto Ricaner sind eine der Hauptbevölkerungsgruppen in New York City. Fast jeder zehnte New Yorker hat einen entsprechenden Migrationshintergrund. Das ist eine gewaltige Menge, wenn man bedenkt, dass Puerto Rico selbst nur knapp 3,5 Millionen Einwohner zählt. Die Menschen kamen ab den 1950er Jahren in großer Anzahl in die USA, vor allem nach New York. Ihre Migration war stark davon begünstigt, dass Puerto Ricaner amerikanische Staatsbürger sind, da die Insel ein sogenanntes ‚US Territory‘ ist (aber kein Bundesstaat).

Die jährliche ‚Puerto Rican Day Parade’ am 2. Sonntag im Juni ist mit über einer Million Beteiligten das größte Event der Stadt – eine Art karibischer Karneval mitten in New York. Die Teilnehmer kommen oft aus allen Teilen der USA.

Nach dem Event wird ausgiebig in den Bars und Clubs der Stadt gefeiert. Bei vielen ‘Puerto Ricans’ war jedoch die Enttäuschung groß, dass Bürgermeister Bill De Blasio nicht an der Parade teilnahm, sondern lieber auf Events in Iowa seinen Präsidentschaftsträumen nachging. Er ist der erste ‘Mayor’ in der Geschichte der Stadt, der der Parade, die seit 1958 stattfindet, fernblieb.

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