Ministorys

Nirgends auf der Welt gab es mehr – als Austern in NY Essen für jedermann waren

von Erol Inanc
Gründer New York Aktuell
13-09-2021

Wenn ein Amerikaner im 19. Jahrhundert an New York dachte, dachte er erst einmal an Austern. New York hatte damals die Hälfte aller Austernbetten in der ganzen Welt, ganze 900km2. Schon die Lenape Indianer aßen sie gerne und das reichhaltige Vorkommen war vielleicht ein Grund, warum sie sich hier ansiedelten. Austern waren so im Überfluss vorhanden und billig, dass man überall in der Stadt Austernstände finden konnte, wo die ganz normalen Leute Austern aßen, wie heute in Berlin eine Currywurst.

Die legendäre Oyster Bar im Untergeschoß – Foto Ann Willis

Wasserverschmutzung, Überfischen und Landaufschüttung bereiteten dem aber im 20 Jahrhundert ein Ende und seit 1927 werden keine Austern mehr in New York gefischt. Die legendäre Oyster Bar in der Grand Central Station gibt es noch immer, aber die Austern kommen schon lange woanders her! 2018 fand ein Mann eine Perle in seiner Muschel.

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