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Neue Ausstellung „Before New York“ stellt  die natürliche Landschaft des heutigen New Yorks vor der Kolonisierung

Bild von Erol Inanc

Erol Inanc

Gründer von New York Aktuell

„Before New York“ eine neue Ausstellung des New York Botanical Garden (NYBG) stellt  die natürliche Landschaft des heutigen New Yorks vor, wie sie der englische Entdecker Henry Hudson 1609 vorfand, als er als erster Europäer den Fluss, der später nach ihm benannt wurde, hochsegelte.

Die Ausstellung zeigt Panoramaansichten, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten erstellt wurden und markante Landschaftsmerkmale, Pflanzen und Naturräume so darstellen, wie sie vor 400 Jahren – also vor der Kolonisierung, als die Region die Heimat des indigenen Volkes der Lenape war – beschaffen waren. Diese Bilder werden aktuellen Fotografien gegenübergestellt, um zu vermitteln, wie drastisch sich die Natur seither verändert hat.

Datengestützte Klanglandschaften – darunter rekonstruierte Vogelstimmen – lassen die prähistorische Geografie und die natürliche Umwelt der Region wiederaufleben, wie sie vor der Entstehung des heutigen, modernen Straßennetzes existierte. Zudem beleuchtet die Ausstellung, wie sich die einzelnen Stadtviertel in Wechselwirkung mit der Landschaft und den natürlichen Gegebenheiten entwickelt haben – stets im Kontext der aktuellen Bemühungen um die Schaffung eines nachhaltigeren städtischen Lebensraums.

„Before New York“ basiert zu einem großen Teil auf den Forschungsergebnissen des New Yorker Ökologen Dr. Eric W. Sanderson. „Ich freue mich sehr diese Ausstellung präsentieren zu dürfen. Die Naturgeschichte unserer unmittelbaren Umgebung kann uns – angesichts der gravierenden Bedrohungen für unsere Erde und ihre Artenvielfalt, aber auch angesichts der Chancen, die wir alle haben, um etwas zu bewirken – ungemein viel lehren“, so Sanderson.

Dr. Eric Sanderson

„Ich hoffe, dass „Before New York“ die Menschen, Pflanzen, Tiere und Landschaften, die die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Stadt geprägt haben, wieder lebendig werden lässt – und dass sie jeden Betrachter dazu inspiriert, sich auch in Zukunft für den Schutz der Natur einzusetzen.“

Sanderson beschreibt – wie bereits ausführlich in seinem Buch „Mannahatta: A Natural History of New York City“ dargelegt – das Manhattan des 17. Jahrhunderts als einen Ort, dessen Artenvielfalt pro Flächeneinheit (Acre) es mühelos mit modernen Nationalparks wie dem Yellowstone oder dem Yosemite aufnehmen konnte. Die Landschaft, aus der später New York City hervorging – in der Sprache der Munsee-Lenape „Welikia“ genannt, was „mein gutes Zuhause“ bedeutet –, bot 8.000 bis 10.000 Jahre lang Tausenden von Arten sowie dem indigenen Volk der Lenape eine Heimat, bevor Hudson eintraf.

Sandersons „Welikia Project“ – eine Online-Ressource, die vom Team für städtischen Naturschutz (Urban Conservation) am NYBG betreut wird – veranschaulicht blockweise die Ökosysteme und geologischen Grundlagen des Geländes vor der Kolonisierung; dabei werden heutige Wahrzeichen mit einer Darstellung dessen verknüpft, wie der jeweilige Ort vor 400 Jahren aussah. Das Projekt weitete die ökologischen Studien von Manhattan auf alle fünf Stadtbezirke aus.

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