
Nach drei Jahren können Besucher seit Montag wieder auf die begehbare bienenkorbartige „Vessel“ Skulptur in den Hudson Yards in Manhattan. Sie ist jetzt mit Netzen ausgestattet, die das Risiko von Suiziden verringern sollen; Vorfälle, die zuvor zur Schließung geführt hatten.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Vessel geschlossen und mit neuen Sicherheitsvorkehrungen wiedereröffnet wurde. Nachdem sie 2019 eingeweiht wurde, kam 18 Monate später die Einstellung des Besucherverkehrs, nachdem drei Menschen von der Vessel in die Tiefe sprangen. Ein Jahr später wurde der Betrieb mit Sicherheitspersonal und der Vorgabe, dass niemand das Bauwerk allein betreten durfte, wieder aufgenommen. Trotzdem kam es 2021 zu einem weiteren Suizid, woraufhin die Skulptur erneut geschlossen wurde.



Die fast 50 m hohe Vessel wurde von dem Londoner Designer Thomas Heatherwick entworfen und kostete um die 200 Mio. USD. Sie besteht aus 2.500 Stufen auf 154 miteinander verbundenen Treppen mit 80 Stehflächen.
Ab jetzt sind alle begehbaren Bereiche mit raumhohen Netzbarrieren versehen. Die Maschen sind weit genug, um Smartphones hindurchzuhalten und Fotos zu schießen. Die höchsten Ebenen sind Besucher nicht mehr zugänglich. Die Vessel ist täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Tickets kosten 10 USD. Mehr Info hier.


