
Das Wall Street Journal meldet, dass der chinesische Staatskonzern Dajia Insurance Group, Besitzer des Waldorf Astoria Hotels in New York, den Besitz schnellstmöglich verkaufen will. Laut dem Blatt hat die chinesische Regierung Maßnahmen ergriffen, die Unternehmen unter Druck setzen, sich von großen US-Immobilien zu trennen.
Dass die Chinesen besonders das Waldorf gerne loswerden wollen, überrascht nicht. Sie hatten zwischen vier und sechs Mrd. USD in die Immobilie investiert, darunter zwei Mrd. USD für den Kauf im Jahr 2014 und mindestens genau so viel für eine achtjährige Renovierung, erheblich mehr als veranschlagt. Während dieser Zeit war das Waldorf geschlossen, Einnahmen blieben aus, aber viele Unterhaltskosten liefen weiter, was zusätzlich gewaltige Gelder erforderte.
Das traditionsreiche Waldorf, das mit rund 1.400 Zimmern schloss, wurde im Juli 2025 mit 375 Hotelzimmern und 372 privaten Residenzen wiedereröffnet. Die Restaurants, Geschäfte und anderen Einrichtungen des Waldorf würden im Falle eines Verkaufs enthalten sein, die Apartments hingegen nicht. Das Hotel soll für rund eine Milliarde Dollar zum Verkauf angeboten werden. Ein Verlust von mehreren Milliarden USD ist also vorprogrammiert.
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