
Mit Verkäufen von 1,2 Mrd. USD bei einer einzgen Auktion hat Christie’s in New York am Montag einen neuen Rekord in der Kunstwelt erreicht.
Ein wichtiger Teil der Werke, die zur Versteigerung kamen waren aus der Sammlung des 2017 verstorbenen Medienunternehmers Samuel Irving Newhouse. Sie brachten 631 Mio. USD ein.
Das Hauptaugenmerk an dem Abend lag bei Werken von Jackson Pollock, Constantin Brancusi und Mark Rothko. Für alle dieser Künstler, sowie für Joan Miró und Alice Neel wurden Rekordmarken erzielt.
Die begehrteste Arbeit war Jackson Pollocks „Number 7A, 1948“ laut Christie’s das größte Pollock-Gemälde dieser Art, das sich noch in Privatbesitz befand. Das großformatige Werk wurde nach nur sieben Minuten Bietergefecht für 185 Mio. USD verkauft. Der bisherige Rekord für Pollock bei Auktionen lag bei 61,2 Mio. USD.

Auch für mehr als 107,5 Mio. USD wurde Constantin Brancusis Bronzeplastik „Danaïde“ (1913) aus der Sammlung Newhouse verkauft und avancierte damit zum teuersten Werk des rumänisch-französischen Bildhauers bei einer Auktion.
Mark Rothkos „No. 15 (Two Greens and Red Stripe)“ fand für 98,385 Mio. USD. Das Werk stammte aus der Sammlung der Mäzenin Agnes Gund, die es 1967 direkt von dem Maler gekauft hatte.
Auch Arbeiten von Pablo Picasso, Joan Miró und Roy Lichtenstein erzielten hohe Preise. Mirós „Portrait de Madame K.“ wurde für 53,535 Mio. USD versteigert, Roy Lichtensteins bisher nicht öffentlich gezeigtes Werk „Anxious Girl“ wurde für 46,06 Mio. USD verkauft.