Das 37-stöckige alte Hauptquartier des Pharmagiganten Pfizer auf der 42nd Street zwischen der 2. und 3. Avenue unweit der Grand Central Station wird derzeit zu 1.600 Wohnungen umgewandelt.
Am Dienstag wurde entdeckt, dass Stützen im 21. Stockwerk versagten, was zu strukturellen Schäden auf mehreren anderen Ebenen des Gebäudes führte. Einsturzgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden.
Dies führte zur sofortigen Sperrung von Straßen rund um die Immobilie und Evakuierung umliegender Gebäude. Maßnahmen, die in New York höchst ungewöhnlich sind und für weltweite Schlagzeilen sorgten.
Nach weiteren Untersuchungen erklärte die New Yorker Baubehörden das Gebäude am Mittwoch für stabil., Die Sperrzone für Fahrzeuge und Fußgänger wurde auf den Bereich der 42nd und 43rd Street zwischen der Second und Third Avenue reduziert, der Zugang zu umliegenden Gebäuden fast komplett wieder erlaubt.
Die Bauherren Metro Lofts und David Werner Real Estate Investments spielten das Ganze herunter und versicherten, das Projekt planmäßig fertigzustellen. „Das bauliche Problem beschränkt sich auf einen kleinen Teil des Projekts und betrifft nur rund 30 der 1600 geplanten Wohnungen. Wir arbeiten bereits an der Lösung und werden diesen Gebäudeteil parallel zu den laufenden Bauarbeiten vollständig neu errichten“, heißt es in einer Erklärung.
Das Projekt ist Teil eines Trends, ältere Bürogebäude in Midtown Manhattan in Wohnraum umzuwandeln, da Projektentwickler auf die hohen Leerstandsraten bei Büroflächen und den Wohnungsmangel reagieren.