
Obwohl Brooklyn und Queens aneinandergrenzen, ist es oft sehr schwierig sich innerhalb der beiden Boroughs (Bezirke) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen. Mit der U-Bahn ist es oft am schnellsten, dies über Manhattan zu unternehmen. wo sich die Linien konzentrieren, obwohl man dabei den East River zweimal überqueren muss.

U-Bahn Karte

Die Metropolitan Transportation Authority (MTA), die Behörde, die den öffentlichen Nahverkehr in New York betreibt, hat diese Woche die letzten Pläne zu einer Bahnstrecke zwischen Brooklyn und Queens veröffentlicht.
Die „Interborough Express“ (IBX) bezeichnete Linie soll 18 Stationen umfassen und wäre die einzige, rein innerstädtische S-Bahn- oder straßenbahnartige Verbindung in New York, wenn auch nicht die erste, circa 100 Jahre lang gab es ein großes Straßenbahnsystem, das aber 1952 endgültig eingestellt wurde.

Zahlreiche Stadtviertel, die bislang suboptimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sind, erhielten Anschlüsse an 17 U-Bahn-Linien und 51 Buslinien, wodurch sich die Fahrzeiten innerhalb Brooklyns und Queens und zwischen den beiden Boroughs, bei vielen Strecken, drastisch verkürzen würden.

Die neuen Visualisierungen zeigen moderne Stationen, die im Vergleich zu weiten Teilen des bestehenden U-Bahn-Netzes ein zeitgemäßes Erscheinungsbild und Ambiente bieten würden.
„Für viel zu viele Pendler ist die Fahrt zwischen den beiden größten Boroughs New Yorks langwierig, unbequem und barrierefrei nur eingeschränkt möglich. Genau hier verspricht die IBX, für Brooklyn und Queens grundlegende Veränderungen zu bewirken, deshalb treiben wir dieses wegweisende Projekt voran“, erklärte Gouverneurin Hochul bei der Vorstellung der neuen Pläne. „Wir wollen die rund 900.000 New Yorker, die nahe der geplanten IBX-Strecke wohnen, besser an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.“


Obwohl es für die Fertigstellung des IBX noch keinen konkreten Zeitplan gibt, gehen Verantwortliche davon aus, dass der Betrieb in den 2030er Jahren aufgenommen wird. Das Projekt wird auf 5.5 Mrd. USD angeschlagen.

