
Wie die New York Times berichtet, kommt eine Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und der Metropolitan Opera, die unter anderem Gastspiele beinhaltet hätte und der Kulturinstitution bis zu 200 Mio. USD eingebracht hätte, nun doch nicht zustande.
Als Begründung sollen die Saudis Opernchef Peter Gelb genannt haben, dass die eigentlich versprochenen Gelder nun nicht mehr verfügbar seien, da die Wirtschaft des Landes durch die Situation im Iran, insbesondere der Blockade der Straße von Hormus schwer leiden würde.
Die Oper befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten. Allein bis zum Ende dieser Saison soll sie auf einem Minus von 30 Mio. USD sitzen. Die Gelder der Scheiche wären über acht Jahre ausbezahlt worden. Jeder ist über das Scheitern nicht unglücklich, denn der Deal war wegen den Saudis vorgeworfener Menschenrechtsverstöße umstritten gewesen.

