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Die andere Müllabfuhr: Wilde Schweine im frühen New York

Das Bild des italo-amerikanischen Malers Nicolino Calyo zeigt gut gekleidete New Yorker mit allgegenwärtigem Schwein in den 1840er Jahren.

New York produzierte immer schon viel Müll. Seit Bestehen der Stadt 1624 bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Müll von Abholdiensten in die Flüsse gekippt. Alles noch irgendwie Verwertbare wurde von den Armen der Stadt mitgenommen. Der Rest wurde einfach bis zur Abholung auf den Straßen angehäuft, wo er nach den Aussagen von Zeitgenossen einen schrecklichen Gestank erzeugte.

Wichtige Abhilfe boten die wild in der Stadt herumlaufenden Schweine, die alles Essbare fraßen. Nicht nur in den armen Vierteln, wie etwa Five Points, waren die Tiere zugange, auch in gehobeneren Gegenden verrichteten die Schweine ihre wichtige Arbeit.

Ab circa 1850 wurden die Schweine auf bestimmte Gegenden begrenzt. In den 1870ern wurde es verboten, Müll in die Flüsse zu werfen. In den 1880ern wurden die ersten Müllverbrennungsanlagen gebaut und mit der Einfuhr einer regulären Müllabfuhr in den 1890ern waren die Schweine offiziell arbeitslos.

Das Five Points Ghetto1827 in einer Zeichnung von George Catlin.

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