Regisseur Josh Safdie’s neuer Film ,Marty Supreme‘ mit Timothée Chalamet, derzeit einer der größten jungen Stars in Hollywoods in der Hauptrolle, handelt von einem Mann, der davon träumt, Tischtennis-Champion zu werden.

Der Film spielt im New York der 1950er-Jahre, genauer gesagt auf der Lower East Side von Manhattan, damals ein eher etwas raues Viertel mit überfüllten Mietskasernen, heute eine der begehrtesten Wohngegenden der Stadt.
Um den perfekten Look zu kreieren, engagierte Safdie den 79-jährigen Jack Fisk, einen der gefragtesten Bildner für historische Filmkulissen, der auch das Elendsviertel Five Points im Manhattan des 19. Jahrhunderts für Martin Scorseses ,Gangs of New York‘ nachgebildet hat.






Fisk nutzte das noch existierende Geschäft Freedman’s in dem Dreh, nachdem er es in denselben Farben wie auf alten Fotos, die er gefunden hatte, neu gestrichen und die Schilder ausgetauscht hatte. Viele Gegenstände im Inneren des Ladens, bis hin zu Schuhkartons und Etiketten, wurden eigens im Stil der 1950er-Jahre angefertigt.

Eine weitere Quelle, die bei der Nachbildung des New York der 1950er Jahre hilfreich war, waren die Arbeiten von Ken Jacobs.
Einiges musst nachgestellt werden. So stehen viele Mietshäuser (Tenement Buildings) aus der Zeit noch, aber sehen wegen der vielen Sicherheitsbestimmungen, die zwischenzeitlich in Kraft traten, innen und außen merklich anders aus. Auch manche Plätze, die im Film vorkommen und noch existieren, wie das Bowery Hotel, hat sich vor allem aufgrund von Bauvorschriften so verändert, dass dort zu drehen keinen Sinn machte.





