Nach einer massiven Werbekampagne auf der New Yorker Weltausstellung 1964 – wo das Unternehmen einen großen Biergarten im bayerischen Stil betrieb – schnellte die Popularität von Löwenbräu in New York und vielen anderen Teilen der USA zu Beginn förmlich in die Höhe.
Das in Deutschland gebraute Bier avancierte in der Stadt zum bevorzugten „exklusiven“ Bier schlechthin. In New York wurde Löwenbräu als hochwertiges, kultiviertes Importbier vermarktet. Die seine Fernsehwerbung und der Slogan „Let it be Löwenbräu“. Die TV-Spots waren derart bekannt, dass sie sogar in der immens populären Sendung „Saturday Night Live“ parodiert wurden.
Allerdings erlitt der Ruf der Marke einen schweren Schlag, als die Miller Brewing Company im Jahr 1974 die US-Rechte erwarb und begann, eine „amerikanisierte“ Rezeptur im Inland zu brauen, bei der untere anderen mit Mais anstelle von Gerstenmalz gebraut wurde,; dennoch wurde das Bier weiterhin so vermarktet, als handele es sich um ein Importprodukt, was Miller Beschwerden wegen irreführender Werbung sowie einer Untersuchung durch die Verbraucherschützer von der Federal Trade Commission einbrachte.
Die Popularität von Löwenbräu ließ in der Folge nach, auch wegen der Konkurrenz durch andere Importbiere wie Heineken und Beck’s. Heute ist die Marke in den USA vom Markt verschwunden.



