
Am 5. Januar 2025 wurde in New York eine City Maut (hier Congestion Pricing genannt) von 9 USD für Fahrten nach Manhattan südlich der 60. Straße eingeführt, um Staus zu reduzieren und Mittel für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs zu sammeln.
Am Montag, genau ein Jahr später, feierte Gouverneurin Kathy Hochul die Initiative als Erfolg. Im Durchschnitt habe der Verkehr in der Zone im Vergleich zum Jahr vor Einführung der Gebühren um 11 % abgenommen – mit 27 Millionen weniger Fahrzeugen auf den Straßen Manhattans. Es seien 550 Mio. USD für Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs eingenommen worden.

Die Fahrtzeiten nach Manhattan in der Stauzone seien gesunken. Fahrten über die Brooklyn Bridge seien um 13 % schneller, über den Holland Tunnel um 36 % und der Lincoln Tunnel um 5 % schneller.
Die Zahl der Unfälle in der Zone sei um 14 % zurückgegangen, die Zahl der Verkehrsverletzten um 15%, während die Fahrgastzahlen in Bussen um 13 % und in der U-Bahn um 9 % gestiegen seien.
Trumps Verkehrsminister Sean Duffy, ein Gegner der Maut, sagt, es ziehe den arbeitenden Menschen Geld aus der Tasche. Die Trump-Regierung versucht, das Programm zu stoppen, doch scheiterte bisher vor Gericht.





