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New York erlebte am Sonntag den heftigsten Wintersturm seit Jahren – so reagiert die Stadt (mit Video vom Times Square 5:22)

Bild von Erol Inanc

Erol Inanc

Gründer von New York Aktuell

Video: Der Schneesturm vom 25. Januar am Times Square

Der größte Schneesturm in der Stadt New York seit drei Jahren am Sonntag brachte überall in der Metropole zwischen 20 cm und 30 cm Zentimeter Schnee. 

Laut dem Nationalen Wetterdienst führten steigende Temperaturen am frühen Abend zu einem winterlichen Mix aus Schnee und gefrierendem Regen.

Autofahrer in der gesamten Region folgten größtenteils den Aufrufen der Behörden, die Straßen zu meiden. Viele Einwohner ließen es sich aber nicht nehmen, sich das Spektakel anzusehen, zu Fuß oder mit Skis und Schlitten.

Die New York Police Department (NYPD) teilte mit, dass bis zu sechs New Yorker gestorben seien, nachdem sie im Freien in der Kälte gefunden wurden. Bürgermeister Zohran Mamdani erwähnte die Todesfälle in einer Pressekonferenz und in einem Beitrag in den sozialen Medien, die Umstände blieben jedoch vorerst unklar.

Hudson River am Tag danch

„Wir möchten, dass jeder einzelne New Yorker diesen Sturm übersteht“, sagte Mamdani auf einer Pressekonferenz am Nachmittag. „Während wir mit dem Schnee und der eisigen Kälte zu kämpfen haben, können die New Yorker sicher sein, dass unsere Stadtverwaltung genau darauf vorbereitet ist.“

Es wird erwartet, dass der Schnee einige Zeit liegen bleibt. Die Höchsttemperaturen werden am Montag voraussichtlich um den Gefrierpunkt liegen und bis Freitag kaum über minus 7 Grad Celsius steigen. Mamdani bat die New Yorker am Montag, wenn möglich den Straßen fern zu bleiben, um sie für Rettungsdienste freizuhalten.

Kamar Samuels, Leiter des öffentlichen Schulsystems mit über einer Million Schülern, sagte, dass aufgrund der extremen Wetterbedingungen alle Schulen am Montag geschlossen bleiben und die Schüler stattdessen am Fernunterricht teilnehmen würden.

Der Sturm hat auch den Flugverkehr von und nach New York weitgehend lahmgelegt. Daten von FlightAware zeigten am Sonntag mehr als 2.700 annullierte Flüge an den Flughäfen JFK, LaGuardia und Newark Liberty International.

Der Fährverkehr von NYC Ferry wurde eingestellt. Mamdani sagte, die Staten Island Ferry werde weiterhin verkehren, aber ab Sonntagmittag nur noch stündlich statt alle 30 Minuten. Auch der gesamte Busverkehr am Port Authority Bus Terminal wurde eingestellt.

Mamdani sagte, dass zusätzliche Krankenwagen im Einsatz seien und das Notfallzentrum der Stadt bereit sei, weitere Einheiten zu entsenden, falls Krankenwagen im Schnee stecken bleiben sollten. Er fügte hinzu, dass die Krankenwagen bei Bedarf auch Eskorten erhalten würden,damit sie schneller voran kommen. Die Katastrophenschutzbehörde der Stadt warnte in den sozialen Medien, dass Stürme das Risiko von Bränden, Überschwemmungen, Unfällen und Kohlenmonoxidvergiftungen erhöhen.

„Winterwetter kann schnell lebensgefährlich werden“, teilte die Behörde in den sozialen Medien mit.

Sozialarbeiter suchten vor dem Sturm nach Obdachlosen, um ihnen Unterkünfte anzubieten, sagte Mamdani. Er betonte, dass niemand der Schutz vor dem Sturm benötigt, von den städtischen Krankenhäusern, Notunterkünften oder Tagesaufenthaltszentren des Department of Homeless Services abgewiesen werde.

Der Bürgermeister forderte die New Yorker auf, die Notrufnummer anzurufen, falls sie Mitbürger sehen, die Hilfe benötigen.

Die Temperaturen werden voraussichtlich den Rest der unter dem Gefrierpunkt bleiben, mit Höchstwerten um -1 Grad Celsius am Montag, bevor sie am Dienstag bis Donnerstag wieder auf Werte zwischen -12 und -6 Grad Celsius sinken.

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