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Erster solcher Test in New York – E-Flugtaxis pendeln zehn Tage lang zwischen dem JFK-Airport und Manhattan

Bild von Erol Inanc

Erol Inanc

Gründer von New York Aktuell

Joby Aviation, Hersteller von E-Flugtaxis, hat am Mittwoch damit begonnen, den John F. Kennedy International Airport und drei Hubschrauberlandeplätze in Manhattan mit seinen Maschinen zu verbinden. Die zehn Tage andauernden senkrechtstartenden Demonstrationsflüge mit Piloten, aber ohne Passagiere, sind Teil eines neuen Bundesprogramms, das die Integration von Flugtaxis in den US-Luftraum beschleunigen soll.

Nach Angaben von Joby handelt es sich um die ersten solcher Flüge von elektrischen Senkrechtstartern in New York.

„Unser Ziel ist es mit der Zeit preislich auf das Niveau heutiger Uber-Fahrten zu kommen, aber dabei Menschen fünf- bis zehnmal schneller an ihr Ziel zu bringen und dies mit höherer Sicherheit als mit Hubschraubern oder Autos“, erklärte Paul Sciarra, der Aufsichtsratsvorsitzende von Joby. „Mit diesen Flügen haben wir die Gelegenheit unser Potential unter Beweis zu stellen.“

Die zunehmende Verbreitung von Hubschraubern im Tourismus-, Charter- und Pendlerverkehr hat in den letzten Jahren zu einem starken Anstieg der Lärmbeschwerden im Raum New York geführt: Die Zahl der Anrufe bei der städtischen Hotline 311 stieg von 3.300 im Jahr 2019 auf mittlerweile 59.000. Auch die Sicherheit im Helikopterverkehr ist verstärkt in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt – insbesondere nach einem Absturz im vergangenen Jahr, bei dem ein leitender Angestellter der Siemens AG, seine Ehefrau und ihre drei Kinder ums Leben kamen.

Joby positioniert sich als Alternative zu herkömmlichen Hubschraubern mit weniger Lärm und mehr Sicherheit.

Flugtaxis seien „hundertmal leiser“ als Hubschrauber, heißt es in einem Pressestatement. Anstelle des tief frequenten, dröhnenden Geräuschs eines Helikopters – das Gebäude zum Vibrieren bringt und Menschen stört – sei der Klang des Joby-Fluggeräts eher ein „Rauschen“; dabei handele es sich um ein breitbandiges Geräusch, das sich unauffällig in die Umgebung einfüge und zudem mit zunehmender Entfernung deutlich schneller verfliege.

Laut Joby verfügen die Flugtaxis auch über ein hohes Maß an Redundanz, was ihre Sicherheit maßgeblich erhöhe. Sie sind mit sechs Propellern ausgestattet, die jeweils von zwei Elektromotoren angetrieben werden – wobei jeder Motor an ein separates Batteriepaket angeschlossen ist und sie verfügen zudem über drei Flugcomputer.

Das Fluggerät biete auch mehr Komfort als herkömmliche Hubschrauber, die ursprünglich für militärische Zwecke sowie für den Öl- und Gassektor und Versorgungsaufgaben konzipiert wurden, nicht für Fahrgäste, so Joby. Wenn man hingegen an Bord eines Flugtaxis geht, fühlt es sich an, als würde man in ein durchdacht gestaltetes Auto einsteigen.

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