
WallBall/Handball, speziell die Variante „One-Wall American Handball“, entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert aus spontanen Strandspielen in Brooklyn, bei denen ein Ball gegen hölzerne Buhnen geschlagen wurde.
Die ersten Spielfelder entstanden dann auch an diesen Stränden unter Verwendung von Holzpfählen und alten Tennisbällen, bevor sich der Sport auf städtische Schulhöfe und viele verschiedene, offene Flächen in New York ausbreitete.
Der Sport wurde so populär, dass die New Yorker Parkverwaltung spezielle Plätze einrichtete.
Da passt es, dass die Weltmeisterschaften vom 14. bis 19. September in New York stattfinden. Es werden Teilnehmer aus 11 Ländern erwartet, von denen etwa ein Drittel Frauen sind. „Die Spieler sind alle voller Vorfreude“, sagte Paul Williams, Gründer der Inner City Handball Association, den Amsterdam News. „Das ist das erste Mal, dass der Wettbewerb nach New York kommt.“

Zu den Turnierlocations gehören die traditionsreichen Handballplätze an der West 5th Street und das St. John’s Recreation Center in Brooklyn sowie der Pomonok Park in Queens. Die Finalspiele werden im Central Park ausgetragen.
„In den Parks herrschte diesen Sommer reges Treiben mit vielen kleinen Turnieren“, erzählte Paul Williams von der Inner City Handball Association den Amsterdam News. „Bei diesen lokalen Turnieren konnten die Spieler sehen, wie sie für die Weltmeisterschaften gesetzt werden und ob sie tatsächlich eine Chance auf den Sieg haben. Wir bringen den Sport zurück in die Viertel.“
Das sind die Regeln des Sports.


