
Für den Sockel der Freiheitsstaue war der beste, wasserfeste Zement von Nöten. Diesen fand man in Deutschland, produziert von der Portland-Cement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne in Wiesbaden. 8000 Fass Mischsubstanz wurden 1884 nach New York verschifft. Die daraus hergestellte Betonmasse war die bis dahin größte weltweit. Am 28. Oktober 1886 weihte Präsident Grover Cleveland die auf deutschen Zement stehende Statue ein.
40 Jahre später entwickelte Dyckerhoff speziellen Zement für das Fundament des einsturzgefährdeten Mainzer Doms. Auch der damals neue weiße Beton des Sprungturms des Olympiastadions in Berlin stammt von dem Unternehmen. Für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche produzierte Dyckerhoff mehrere Mauermörtel, die den Eigenschaften der Originalmörtel aus dem Jahr 1726 entsprechen.



