
Die Stadt New York treibt Pläne voran, die in die Jahre gekommenen Behördengebäude an der 100 Gold Street – direkt an der Brooklyn Bridge – durch fast 4.000 Wohnungen zu ersetzen, darunter 1.000 sogenannte „affordable“ Apartments, die unter dem Marktpreis vermietet werden.
Das Projekt ist selbst für New Yorker Verhältnisse gewaltig: Es umfasst deutlich mehr Wohnungen als im gesamten vorangegangenen Jahrzehnt in Lower Manhattan – dem Stadtteil südlich der Canal Street, wo die Apartments entstehen sollen – neu errichtet wurden.

Auf dem städtischen Grundstück sind derzeit das „Department of Housing Preservation and Development“ (Behörde für Wohnraumerhaltung und -entwicklung) sowie weitere städtische Dienststellen untergebracht.

„Wo ließen sich besser Tausende neuer Apartments errichten, als auf dem ehemaligen Gelände unserer städtischen Wohnungsbaubehörde?“, so Leila Bozorg, stellvertretende Bürgermeisterin für Wohnungsbau und Stadtplanung In einer Pressemitteilung. „Die Neugestaltung von 100 Gold Street ist ein bedeutender Schritt hin zu dem Wohnraum, den die New Yorker benötigen – einschließlich dauerhaft bezahlbarer, mietpreisgebundener Wohnungen und das ganz ohne städtische Finanzierungsmittel.“
Anstatt öffentliche Gelder für das Bauvorhaben aufzuwenden, setzt das Projekt auf ein Quersubventionierungsmodell: Die rund 3.000 Wohnungen zu Marktpreisen finanzieren dabei die etwa 1.000 dauerhaft „affordable“ Einheiten – das sind fast doppelt so viele „affordable“ Wohnungen, wie im gesamten letzten Jahrzehnt in Lower Manhattan entstanden sind.
Das Grundstück gehört zu mehr als 100 städtischen Grundstücken, die von der Stadt New York seit dem Amtsantritt Mamdanis als geeignet für die Schaffung von insgesamt über 50.000 Wohnungen identifiziert wurden.
„Die New Yorker Wohnungskrise verlangt, dass wir mehr bauen – und dass wir dabei alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen“, sagte Mamdani. „Das bedeutet, dass wir uns Grundstücke ansehen müssen, die bereits im Besitz der Stadt sind, und uns fragen, wie diese den New Yorkern besser nutzen können.“



