1977 war ein bezeichnendes Jahr für die 1970er Jahre in New York – eine Dekade, die zugleich von städtischen Verfall, wie explosiver kultureller Innovation geprägt war.
Die Stadt stand kurz vor dem Bankrott, was zur Entlassung von 5.000 Polizeibeamten und Tausenden von Lehrkräften sowie zur Schließung zahlreicher Feuerwachen führte. Der Serienmörder David Berkowitz („Son of Sam“) versetzte die Stadt in Angst und Schrecken, als er im Laufe des Sommers mehrfach zuschlug.
Am 13. Juli 1977 schlugen Blitze in Stromleitungen ein, woraufhin New York 25 Stunden in Dunkelheit versank. Es kam zu weitverbreiteten Plünderungen und Brandstiftungen, die in der größten Massenverhaftungswelle der Stadtgeschichte gipfelten.
Inmitten alledem gab entstand faszinierende Kultur. Hip-Hop: Aus der South Bronx stammend, begannen Pioniere wie Grandmaster Caz und Afrika Bambaataa, das Genre aus den Parks der Viertel in die Clubs zu tragen.
In Underground-Clubs wie dem CBGB erlebte Punkrock, eine raue, energiegeladene Rockmusik seine Blüte und zugleich war es der Höhepunkt der Discowelle.
Dies alles zeigt ‘New York 1977 – The Coolest Year in Hell’. Die Doku besteht aus 5 Teilen, die alle im Video oben enthalten sind.



