
Die neuesten Daten der „U.S. Energy Information Administration“, eine Bundesbehörde, zeigen, dass der Anstieg der Stromrechnungen von Privathaushalten im Bundesstaat New York in den letzten 12 Monaten mehr als dreimal so hoch war, wie im landesweiten Durchschnitt.
Die jährlichen Kosten in New York gingen um 275 USD in die Höhe, was 11 % entspricht. Das ist die dritthöchste Teuerung unter den 50 Bundesstaaten, wo sie im Durchschnitt bei 82 USD lag.
Im vergangenen Jahr gingen die Stromkosten in New York um 7,5 % nach oben; mehr als das Doppelte des landesweiten Anstiegs von 3,4 %. Seit August 2019 stiegen die Preise in New York um 55,9 %, die durchschnittliche Teuerung in den USA war in dem Zeitraum 36,5 %.
Der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde lag in New York bei 28,65 Cent, das sind 57,8 % mehr als landesweit. (der durchschnittliche Verbrauch in New York ist aber niedriger als in den meisten anderen Teilen der USA, da viele Menschen in relativ kleinen Apartments leben)
Bei Erdgas ist der Unterschied zwischen den Preisen in New York und dem landesweiten Durchschnitt deutlich geringer. Im August 2026 lag der durchschnittliche Erdgaspreis für Privathaushalte in New York bei 28,04 USD pro 1.000 Kubikfuß – das sind lediglich 3,7 % mehr als im US-Durchschnitt.
In New York City ist der Strom teurer als in vielen Teilen des übrigen Bundesstaates New York. Tarife dort gehören zu den höchsten unter den großen US-Städten – bedingt durch hohe Übertragungs- und Verteilungskosten, eine hohe Bevölkerungsdichte, Herausforderungen bei der Modernisierung der Infrastruktur sowie lokale Steuern auf Versorgungsunternehmen wie Con Edison.


