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Familie lebte jahrzehntelang unter Achterbahn in Coney Island

Fred Moran und seine Mutter Molly – Foto NY Times

Eine der vielen Unterkünfte, die an der Strandpromenade von Coney Island im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gebaut wurden, war das Kensington Hotel (1895). 1925 kaufte der Unternehmer George Moran den Besitz. Er hatte dann die von vielen für irre gehaltenen Idee, über dem Haus eine Achterbahn zu bauen, die ‚Thunderbolt‘ heißen sollte. Er verwirklichte das Projekt und lebte mit seiner Frau Molly 40 Jahre über der ratternden Achterahn.

George Moran starb 1965 und sein Sohn Fred blieb mit seiner Mutter und Lebensgefährtin Mae Timpano in dem Haus und betrieb den ‚Thunderbolt‘ weiter. Nach seinem Tod 1982 verfiel der Besitz und 1991 beschädigte ein Feuer das Haus stark. 2000 wurden Haus und Bahn trotz einer Klage von Denkmalschützern abgerissen.

Das Gebäude und die Achterbahn wurden durch in Woody Allen’s Film “Annie Hall” (1977) weltweit bekannt und 2005 erschien der Dokumentarfilm ‘Under the Rollercoaster‘. Gästen soll Fred Moran immer gerne erklärt haben, dass das Rattern der Bahn der ‚Klang von Geld’ sei.

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