
Einem aktuellen Bericht zur Situation der Fahrradrikschas in New York mit dem Titel „Fixing the Pedicab Problem: A Roadmap to Reform“ zufolge sind zwischen 1.200 und 1.500 der Gefährte in der Stadt aktiv – oft mit gefälschten Zulassungspapieren. Laut des Reports sind Fälle an der Tagesordnung, in denen Fahrgästen – fast ausschließlich Touristen – für eine 15- bis 20-minütige Fahrt zwischen 500 USD und 1.000 USD berechnet wurden.
Nun liegt dem Stadtrat ein Gesetzentwurf vor, der diesen Missbrauch eindämmen soll.
Er sieht die Einführung von Fahrpreisanzeigern, Preistafeln und scannbaren Codes vor, damit Passagiere und Kontrollbehörden die Zulassungs- und Unternehmensdaten des Fahrradtaxis überprüfen können. Zudem regelt der Entwurf die Zuständigkeit für die Branche bei der Stadt neu: Die Aufsicht soll vom „Department of Consumer and Worker Protection“ (Behörde für Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz) auf die „Taxi and Limousine Commission“ (TLC) übertragen werden, die bereits für Taxis und Ridesharedienste wie Uber und Lyft zuständig ist.
„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die TLC diese Aufgabe übernimmt und sie der Behörde für Verbraucherschutz entzogen wird; dort fehlt es an Inspektoren, und es gab kaum wirksame Aufsicht“, erklärte Stadtratsmitglied Gale Brewer.
Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, die stadtweite Obergrenze für Zulassungen auf 850 festzulegen und die Anzahl der Lizenzen pro Unternehmen oder Eigentümer auf 30 zu begrenzen.





