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Trumps Grenzbeauftragter droht damit, „mehr ICE-Agenten als je zuvor“ nach New York zu schicken – Sorge wegen Einsatz bei WM

Bild von Erol Inanc

Erol Inanc

Gründer von New York Aktuell

Tom Homan – Foto Fox

In einem Interview am Mittwoch auf dem rechtsgerichteten TV-Sender Fox News, teilte Trumps Grenzbeauftragter Tom Homan mit, er arbeite an einem Plan zur Ausweitung der Einsätze der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in New York. „Sie werden in New York City mehr ICE-Beamte sehen, als Sie jemals zuvor gesehen haben. Ich werde Ihnen nicht genau sagen, wann es passieren wird, aber es wird geschehen.“

Er löse damit ein ,Versprechen‘ an die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul ein, die ICE-Präsenz in New York zu verstärken, sollte der Bundesstaat ein Gesetz verabschieden, das staatlichen und lokalen Strafverfolgungsbehörden die Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbehörde in New Yorker Gefängnissen untersagt. Ein solches Gesetz wurde kürzlich verabschiedet.

Foto – Citizen

Zu einem großen politischen Thema wird derzeit der ICE-Einsatz bei der WM.  Zohran Mamdani, Bürgermeister von New York, sagte: „Ohne Einwanderer gäbe es den Fußball nicht. Einwanderer spielen und trainieren, arbeiten in den Stadien, füllen die Ränge und machen Ereignisse wie die Weltmeisterschaft erst möglich. Sechs Spieler der US-Nationalmannschaft der Männer sind Einwanderer.”

Bürgermeister Zohran Mamdani – Foto Mayor’s Office

„Wir werden nicht zulassen, dass die ICE oder irgendjemand sonst Angst in unserer Stadt schürt. Gerade jetzt, wenn die Welt nach New York kommt, stehen wir stolz an der Seite unserer zugewanderten Nachbarn und weisen diese Angriffe als das zurück, was sie sind: ein Versuch, uns zu spalten.“

Gouverneurin Kathy Hochul erklärte am 11. Juni bei einer Diskussionsrunde zum Thema Einwanderung in Jackson Heights, dass die Behörden des Bundesstaates New York „unzählige Übungen“ durchgeführt hätten, um sich auf einen drohenden massiven Einsatz von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde in New York City vorzubereiten – auch wenn sie einräumte, dass der Bundesstaat nach wie vor nicht wisse, was eine solche Operation konkret beinhalten würde.

Gouverneurin Kathy Hochul bei einer Diskussionsrunde für Einwanderungsfragen in Queens – Foto Lloyd Mitchell

„Wir haben unzählige Übungen mit unseren Partnern in der Kommunalverwaltung, der Stadt New York, dem NYPD und unseren hiesigen Bündnispartnern durchgeführt, um zu klären, wie wir damit umgehen können“, sagte Hochul am 11. Juni bei der Veranstaltung in Jackson Heights.

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Hochul merkte jedoch an, man wisse nicht, ob Tom Homan – der von Präsident Donald Trump ernannte Verantwortliche für Grenzfragen („Border Czar“) – einen großflächigen Einsatz oder eine gezieltere Operation plane.

„Wir wissen es nicht genau“, sagte sie.

Sie stellte zudem infrage, warum die Regierung das neue Gesetz als Begründung für verstärkte Durchsetzungsmaßnahmen anführe, insbesondere in New York City.

„Es ist irrational und zeigt, dass sie nicht verstehen, was im Bundesstaat New York vor sich geht“, sagte Hochul bei der Diskussionsrunde.

Die Gouverneurin sah sich auch mit Fragen zu dem neuen Verbot konfrontiert, das den meisten Polizeibeamten in New York das Tragen von Masken bei Einsätzen in der Öffentlichkeit untersagt. Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde hatten zuvor bereits erklärt, sie beabsichtigten nicht, sich an diese Vorgabe zu halten.

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