
Laut einer Pressemitteilung des US Attorney’s Office for the Eastern District of New York (Bundesstaatsanwaltschaft) bekannte sich Murielle Misczak (43), die die ehemalige Leiterin einer deutschsprachigen Vorschule in Brooklyn am Donnerstag des Überweisungsbetrug, Geldwäsche und „Durchführung von Finanztransaktionen mit aus kriminellen Aktivitäten stammenden Vermögenswerten“ schuldig. Alle Straftaten standen im Zusammenhang mit Veruntreuung von Schulgebühren von fast 2,8 Millionen USD vom „KinderHaus“ in Park Slope, einem wohlhabenden Stadtteil in Brooklyn.
A press release was issued by the U.S. Attorney’s Office, Eastern District of New York, to announce the verdict for the case centered around an ex-daycare director in Brooklyn, New York.
— Fightful Wrestling (@Fightful) June 12, 2026
Murielle Misczak used her employer’s funds to pay for her and her three children’s trips to… pic.twitter.com/V7JmudMGxr
Laut Staatsanwaltschaft verprasste die Schweizerin das ergaunerte Geld fast vollständig für Luxusausgaben, darunter 350.000 USD für VIP-Pakete zu WWE-Wrestling-Veranstaltungen, wo sie gemeinsam mit ihren drei Kindern die Profi-Wrestler getroffen habe.
Die Betrügerin begann mit ihren Machenschaften im Januar 2022, nur zwei Jahre nach ihrer Beförderung zur Leiterin, so die Mitteilung. Misczaks Kollegen begannen schließlich, Fragen zu ihrem aufwendigen Lebensstil zu stellen, der mit ihrem Gehalt unmöglich zu finanzieren gewesen wäre. Um ihre auffälligen Ausgaben zu rechtfertigen, behauptete die Leiterin, sie sei Erbin einer wohlhabenden Schweizer Familie, so die Staatsanwaltschaft.
„Durch Murielle Misczaks Gier wurden einer örtlichen Kindertagesstätte fast drei Millionen USD an wichtigen Mitteln entzogen, die eigentlich für die Betreuung und Förderung der Kinder gedacht waren. Das FBI tut alles, um die Machenschaften von Betrügern aufzudecken, die unschuldige New Yorker bestehlen wollen – ungeachtet ihrer Versuche, die Taten zu verschleiern“, erklärte James Barnacle Jr., stellvertretender FBI-Direktor.
Misczak drohen bis zu sechseinhalb Jahre Haft sowie die Zahlung von 2,8 Millionen USD Schadenersatz. Nach Verbüßung ihrer Strafe könnte sie zudem des Landes verwiesen werden. Ursprünglich plädierte sie Ende März auf „nicht schuldig“ in den Anklagepunkten. Bei Verurteilung in einem Verfahren, hätte ihr eine weitaus höhere Strafe gedroht.




