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Rohrpostsystem mit 43 km Strecke transportierte fünfzig Jahre lang Briefe durch New York

Das System umfasste 27 Meilen bzw. 43 Kilometer Röhren, an denen 23 Postämter angeschlossen waren. 22 Ämter befanden sich in Manhattan, eines in Brooklyn. Für die Verbindung Manhattan–Brooklyn wurden Röhren über die Brooklyn Bridge verlegt. Das System war wochentags von 5 bis 22 Uhr und samstags von 5 bis 10 Uhr in Betrieb. Pro Tag wurden durchschnittlich 95.000 Briefe zwischen den Postämtern befördert, mit Geschwindigkeiten um die 50 km/h.

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Wie ein Afro-Amerikaner Dorf niedergerissen wurde, um Platz für den Central Park zu machen

Das Areal auf dem der Central Park gebaut werden sollte, war zum Großteil leer, aber es gab ein paar Ansiedlungen. Eine davon war Seneca Village, die erste Gemeinde in New York, die zum Großteil aus ‘Free Blacks’ bestand. Darunter verstand man Schwarze, die keine Sklaven waren. Innerhalb von circa dreißig Jahren brachte es das Dorf auf eine Einwohnerzahl von ungefähr 350. Es gab drei Kirchen, zwei Schulen und zwei Friedhöfe. Neben den Afro-Amerikanern lebten auch einige irische und deutsche Einwanderer hier.

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