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Am Samstag war Manhattanhenge – perfekter Sonnenuntergang zwischen Häuserschluchten

Manhattanhenge, sichtbar über der 42nd Street – Foto Paul Konz

Manhattan ist eine lange, schmale Insel, auf der der Großteil der Straßen im Schachbrettmuster – die New Yorker nennen es ‘grid’ – angelegt sind. Die nord-südlich verlaufenden Straßen heißen  ‘Avenues’, die ost-westlichen ‘Streets’.

Zweimal im Jahr gibt es einen Sonnenuntergang, bei dem das Licht der untergehenden Sonne in nahezu gerader Linie durch die Häuserschluchten der ’Streets‘ scheint. Bei diesem einzigartigen Schauspiel wirkt das Sonnenlicht für das menschliche Auge so, als ob es zu einem einzigen Strahl gebündelt wäre. Und anders als normalerweise sieht man dann keinen einzigen Gebäudeschatten auf den Straßen. Der nächste ist am Samstag.

Getauft wurde dieses Phänomen nun vor einigen Jahren ‘Manhattanhenge’. Dies geschah in Anlehnung an das englische Stonehenge, wo die Ausrichtung der Steine so erfolgte, dass am Morgen des Mittsommertags, wenn die Sonne im Jahresverlauf am nördlichsten steht, sie direkt über dem Fersenstein aufging und die Strahlen der Sonne in gerader Linie ins Innere des Bauwerks zwischen die Hufeisenanordnung eindrangen. Am Freitag konnte man die einzigartige Mischung aus Natur- und Großtadtspektakel wieder einmal bewundern.

Wenn Sie mehr über die astronomischen Hintergründe von Manhattanhenge erfahren wollen, schauen Sie auf der Seite des ‚American Museum of Natural History’.

Die besten Straßen, um Manhattanhenge zu sehen, sind die großen Durchgangsstraßen. Sie sind breit, bieten interessante Gebäude und das New-York-Feeling kommt hier besonders gut rüber. Für Fotos werden besonders die 14th, 23th, 34th, 42nd und 57th Streets empfohlen.

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