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Staatsanwaltschaft will verhindern, dass falsche deutsche Erbin Anna Sorokin durch Ihre Taten Geld verdient

Anna vor Gericht – Foto Stephen Hersch

Netflix will aus der Geschichte der falschen deutschen Erbin Anna “Delvey” Sorokin, die monatelang New Yorker High Society genarrt hat (hier der Artikel), eine TV-Serie machen. Letztes Jahr erklärte sich der Streaming-Riese bereit, ihr 100.000 US-Dollar für ihre Zusammenarbeit zu zahlen, plus 7.500 US-Dollar Lizenzgebühren und eine Beratungsgebühr von 15.000 US-Dollar pro Folge. Die New Yorker Staatsanwaltschaft will nun das sogenannte ‘Son of Sam’ Gesetz anwenden, um zu verhindern, dass die Hochstaplerin durch ihre Taten Geld verdient.
Das Gesetz besagt im Wesentlichen, dass Kriminelle nicht von ihren Taten profitieren dürfen, und Einnahmen, die im Zusammenhang mit den begangenen Verbrechen stehen, wie Gelder für Film- und Buchrechte, an Opfer als Entschädigung gehen müssen.

Der Namensgeber ist David Berkowitz, der als ‘Son of Sam’ Mörder bekannt wurde, als er Mitte der 1970er Jahre über den Zeitraum von 12 Monaten sechs ihm unbekannte Menschen ermordete, und sieben zum Teil schwer verletzte. Der Fall erregte weltweit großes Aufsehen und es gab Interesse, ihn in Buch- und Filmform umzusetzen. Hier der Artikel über den Fall, wo Sie auch erfahren, warum Berkowitz als ‘Son of Sam‘ bekannt wurde.

Anna Sorokin sitzt derzeit eine 4-12 jährige Haftstrafe ab.

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