
Die New York Times hat eine neue Umfrage veröffentlicht, die vom respektierten Marist Institute for Public Opinion durchgeführt wurde. Es handelt sich um die erste qualitativ hochwertige, überparteiliche Erhebung, die die Ansichten der New Yorker zu Bürgermeister Zohran Mamdani erfasst, seit dieser am 1. Januar sein Amt angetreten hat.
In die Umfrage flossen die Antworten von 1.454 Erwachsenen ein; die statistische Fehlertoleranz lag bei plus/minus 3,3 Prozentpunkten.
Eine Mehrheit – 60% – ist der Ansicht, dass sich die Stadt politisch nach 100 Tagen unter der Führung des 34-Jährigen in die richtige Richtung‘ bewegt und Mamdani fleißig und eine gute Führungspersönlichkeit sei, der die Herausforderungen New Yorks versteht.
Auf die Frage ob sie insgesamt mit der Amtsführung des jüngsten Bürgermeister seit einem Jahrhundert zufrieden sind, antworteten 48% mit ,ja‘, 30% mit ‚nein‘.
„Das ist ein guter Start“, so Lee M. Miringoff, der Leiter der Umfrage. „Doch New York gewährt keine lange ‚Schonfrist‘; ich glaube, für ihn ist dies nach wie vor eine Bewährungsphase.“
59% der New Yorker gaben an, Mamdani wähle im Umgang mit Präsident Trump generell den richtigen Ansatz. 12% meinten, er arbeite zu eng mit ihm zusammen, während 26% Prozent der Ansicht waren, er mache es nicht eng genug.
Nachdem Mamdani den Präsidenten während seines Wahlkampfs um das Bürgermeisteramt noch als Despoten bezeichnet hatte, pflegt er nun einen weitaus freundlicheren Umgang mit ihm als erwartet. Bislang hat Trump auch von seinen Drohungen Abstand genommen, New York Bundesmittel in Milliardenhöhe zu streichen, und stattdessen Interesse an einer Zusammenarbeit bei einem groß angelegten Wohnungsbauprojekt in Queens bekundet.


