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Falsche deutsche Erbin zu 4-12 Jahren Gefängnis verurteilt

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Anna Soronkin, 28, wurde am Donnerstag zu vier bis zwölf Jahren Haft verurteilt, ließ die Bezirksstaatsanwaltschaft in Manhattan verlauten. Sie gab sich als deutsche Großerbin aus, um Zugang zur New Yorker Society zu erlangen und erschwindelte sich dann um die 250.000 Dollar von Banken und Freunden. Die ganze Geschichte finden Sie in diesem NY Aktuell Artikel.

Letztes Jahr lehnte Anna Soronkin einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ab, mit dem sie mit nur einigen Monaten Gefängnis und Ausweisung aus den USA davon gekommen wäre. Sie zog einen Prozess vor, bei dem sie wohl auf einen Freispruch hoffte. Deshalb und auch weil es ein Fall mit riesigem weltweiten Medieninteresse war, gab sich die Staatsanwaltschaft wohl extra Mühe, wie die hohe Strafe für einen in der Betrugswelt sehr geringen finanziellen Schaden, der sicher erheblich niedriger als die Gerichtskosten war, wohl teilweise erklärt.

Vor Gericht sprach Anna am Tag der Urteilsverkündung von Reue, die sie empfinde. Am nächsten Tag relativierte sie das aber wieder in einem Interview, das die New York Times mit ihr im Gefängnis Rikers Island führte. “Ich würde Sie und alle anderen anlügen, wenn ich sagen würde, dass mir irgendetwas leidtun würde. Ich bedauere nur, wie ich bestimmte Sachen angegangen bin”, sagte Sorokin weiter.

Netlix verfilmt den Fall derzeit in einer Serie.

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