Operation Pastorius – Die Nacht, als Hitlers Möchtegern-Saboteure mit dem U-Boot nach New York kamen

In der nebligen Nacht vom 12. zum 13. Juni 1942 näherte sich das von Kommandeur Hans Linder befehligte deutsche U-Boot 202 der Küste Long Islands nahe dem Städtchen Amagansett, 200 Kilometer östlich von New York. An Bord war ein Team von vier Deutschen – Richard Quirin, Heinrich Heinck, Peter Burger und Georg „George“ Dasch, der akzentfrei Englisch sprechende Anführer. Mit sich führten sie drei Kisten hochexplosiven Materials, eine weitere mit Zeitzündern und Zündmaterial sowie 100.000 Dollar in bar, was 1942 eine gewaltige Summe war.

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Die Hindenburg – Triumph und Katastrophe in New York

Am 9. Mai 1936 endete der Flug des Luftschiffs Hindenburg, auch LZ 130 genannt, um 6:10 Uhr am Ankermast von Lakehurst, einem Luftschiffhafen 100 km südlich von New York. Der Zeppelin schaffte die Transatlantikstrecke von Frankfurt in der Rekordzeit von 61.5 Stunden. Die erste Ankunft des modernsten Luftschiffs der Welt in den USA war ein

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Die ‘Capeman’ Morde in den 1950er läuteten das Medienzeitalter in New York mit ein

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg richtete sich der Blick der amerikanischen Regierung wieder mehr nach innen. Es hatte sich auch Einiges angesammelt. Ein Punkt auf der Liste waren die Probleme mit Puerto Rico, dessen Einwohner amerikanische Staatsbürger sind, weil ihr Freistaat den Status eines sogenannten Außengebiets („Unincorporated Territory“) der USA besitzt. Regierungsstellen glaubten,

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Rennen gegen die Zeit – wie New York 1947 fünf Millionen Menschen in zwei Wochen gegen Pocken impfte

Die gewaltige Impfaktion kam verblüffend schnell auf Touren, vor allem dank der vollen Kooperation der Bevölkerung. Für die Menschen waren Impfungen eine Selbstverständlichkeit. Viele wurden als Soldaten im Zweiten Weltkrieg gegen eine Vielzahl von Viren geimpft oder kannten Menschen, die als Erwachsene immunisiert wurden. Der Glauben an Wissenschaft war groß, dass Misstrauen gegenüber staatlichen Anordnungen fast nicht existent. Es war auch der Höhepunkt der Polio Epidemie und die Menschen wussten, was ansteckende Krankheiten anrichten konnten. (Für Polio gab es zu der Zeit noch keinen Impfstoff.) Da die Impfungen kostenlos waren gab es auch keine finanzilellen Barrieren.

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Die spanische Grippe – so verlief die verheerendste Pandemie der Menschheitsgeschichte in New York

Die ‚Spanische Grippe‘ war die verheerendste Pandemie der Menschheitsgeschichte. Ungefähr 500 Millionen Menschen infizierten sich 1918 und 1919 – circa ein Viertel der Weltbevölkerung. Der Ausbruch forderte irgendwo zwischen 20 und 50 Millionen Todesopfer – mehr als alle Soldaten und Zivilisten, die im Ersten Weltkrieg umkamen. Die Pandemie erfolgte in drei Wellen. Die zweite Welle

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Die Nacht, als die Überlebenden der Titanic in New York ankamen

Zehntausende New Yorker und Herbeigereiste warteten am 18. April 1912 am Pier 54 auf der Westseite von Manhattan im starken Regen auf die Ankunft der Carpathia, das Schiff mit den Überlebenden. “Reiche Männer und arme Männer standen Schulter an Schulter, alle vereint in der Hoffnung, die Gesichter derer zu sehen, die sie liebten”, schrieb Wyn Craig Wade in “The Titanic: End of a Dream”. “Viele weinten leise, es gab keine Hysterie.” Unter der Menge waren auch viele Reporter, die darum wetteiferten, an Infos für ihre Zeitungen zu kommen. Nach einer dreitägigen Reise durch Nebel, Eis und rauer See legte die Carpathia um 21:30 Uhr in New York an.

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Als 22.000 Nazis den Madison Square Garden füllten

Am 20. Februar 1939 – nur sechseinhalb Monate, bevor Adolf Hitler in Polen einmarschierte und der Zweite Weltkrieg begann, veranstalteten die amerikanischen Nazis vom ‚German-American Bund‘ eine Kundgebung im Madison Square Garden. Es nahmen 22.000 Nazisymphatisanten teil. Der Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland wurde lauthals gefeiert. Die Teilnehmer gaben Hitlergrüße in Richtung eines 10 Meter

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New Yorker U-Bahn 1986 – Münchner schoß großartiges Filmmaterial

TV-Allrounder Reinhold Kocaurek schnitt in den frühen 1980er Jahren daheim in München mehrere Episoden von Wolfi Fischers erfolgreicher TV-Reihe ‘Ein Münchner in New York’ (lief von 1979-1994 im BR). Das weckte sein Interesse an den USA und besonders New York. Auf seiner zweiten New York Reise 1986 filmte er einiges in der New Yorker U-Bahn und

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