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Es gab mal grandiose Pläne für eine Indianergedenkstätte nahe der Freiheitsstatue

Die Indianer sind in New York heute mehr oder weniger vergessen und es gibt nicht einmal eine echte Gedenkstätte für sie. Dabei gab es einmal grandiose Pläne für ein ‘National American Indian Memorial‘. Diese wurden nicht in den letzten Jahrzehnten geschmiedet, wo Rechte von Ureinwohnern mehr zu einem Thema wurden, sondern 1909.

Es war die Idee des Kaufhauserben Rodman Wanamaker, dem Indianerbelange sehr am Herzen lagen und der sich Sorgen um deren Aussterben machte. Die Gedenkstätte sollte in allerbester Hafenlage in Fort Wadsworth auf Staten Island gebaut werden, unweit der Freiheitsstatue. Das Herzstück des Memorials sollte eine 50 Meter hohe Statue eines Indianerhäuptlings sein. Diese Statue wäre höher als die Freiheitsstatue gewesen und sollte auf einem Gebäude mit Indianermuseum stehen.

1913 wurde in Anwesenheit von Präsident William Howard Taft und 32 Indianerhäuptlingen der Grundstein gelegt (siehe Video unten). Es kam aber nie zum Bau, wohl weil das Projekt irgendwie aus der Mode geriet und das Geld nie zusammenkam. Wäre das ‘National American Indian Memorial’ aber gebaut worden, wäre es schon wegen der Lage und Größe mit Sicherheit zu einem Wahrzeichen New Yorks geworden, und mittlerweile von hunderten Millionen Menschen gesehen worden.

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