Ministorys

Pastrami- und Corned Beef – kulinarische Erfindungen aus New York

Pastrami Sandwich – Foto Ed janick

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brachten jüdische Einwanderer aus Rumänien Pastrami nach New York. Auch Corned Beef kam in dieser Zeit in die Stadt, entweder durch jüdische oder irische Einwanderer.

Pastrami und Corned Beef ähneln sich. Beide in der Regel aus Rindfleisch hergestellt – meist Bauchfleisch für Pastrami und Beef Brisket für Corned Beef – obwohl man Pastrami auch aus Truthahn oder Ente zubereiten kann.

Beide Fleischsorten kommen in eine gewürzte Salzlauge, und Pastrami wird in der Regel ein weiteres Mal von außen gewürzt, was es einen pfeffrigeren Geschmack gibt. Corned Beef wird dann auch noch gekocht. Wenn sie fertig zubereitet sind, sind beide Gerichte zart.

Ein Reuben Sabdwich – Foto Ed Janick

Pastrami und Corned Beef isst man am Besten in hoch gestapelter Sandwichform auf Roggenbrot. Auf ein Pastramisandwich sollte nichts, außer würzigem Senf, auf das Corned Beef Sandwich kann Sauerkraut, Schweizer Käse und russisches Dressing – das Ganze nennt man dann ein Reuben Sandwich (benannt nach dem gleichen Arnold Reuben, der wohl den ersten New York Cheesecake in seinen Restaurants verkaufte).

Die besten Sandwiches bekommt man in sogenannten ‚Delis‘. Diese Art von Restaurants wurden meist von deutschen Einwanderern, darunter viele Juden, betrieben und besucht. Deli ist eine Abkürzung für das deutsche Wort “Delikatessen”.

Katz’s Delicatessen – 205 East Houston Street – Lower Eastside – Manhattan

2nd Ave Deli – 162 East 33rd Street – Gramercy – Manhattan

Pastrami Queen – 1125 Lexington Avenue – Upper Eastside – Manhattan

New York Aktuell Newsletter

eny-image