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New York und Berlin schließen Wirtschaftsabkommen ab

Ana Arino und Dr. Stefan Frantzke (links) unterzeichnen Abkommen

 

 

Berlin und New York wollen bei der Wirtschaftsförderung enger zusammenarbeiten.

In Berlin haben am Montag Vertreter der Stadtförderungsgesellschaften ‘Berlin Partner’ und ‘New York Economic Development Corporation’ (NYCEDC) im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Demnach wollen beide Städte eine „Daten-Allianz“ schaffen, wo Informationen ausgetauscht werden, die für Investoren interessant sein könnten, wie Daten zu Verkehrsströmen, Energienetze, Arbeits- und Beschäftigungsdaten und spezielle Branchen- und Industrieinformationen. NYCEDC will Berlin Daten für potentielle US Investoren bereitstellen, die nach Europa expandieren wollen, und Berlin Partner macht das Gleiche in die andere Richtung. Man hofft besonders, dass diese Informationen für Risikokapitalgeber, sogenannte Venture-Capital-Unternehmen, interessant sein werden. Diese spielen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Start-Ups.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Gesundheitswirtschaft- einer Branche, in der die deutsche Hauptstadt laut Berlin Partner mit “…einer einzigartigen, eng vernetzten Konzentration von Wissenschaft, Klinik und Wirtschaft…“ eine weltweit führende Stellung einnimmt und auch ein Bereich ist, in dem New York eine starke Präsenz hat.

Auf ihrer Reise nach Berlin besuchte die Delegation rund um NYCEDC-Strategiechefin Ana Ariño die Start-Ups Sofatutor (Schüler-Nachhilfe) in Friedrichshain und Opinary in Prenzlauer Berg, die Entwickler der „Meinungsradar“- Anwendung sind, die das Leserengagement bei Online Artikeln steigern soll. Auch eine Visite beim von SAP betriebenen Inkubator “Data Space” stand auf dem Programm.

„Diese Partnerschaft wird weitere Investitionen zwischen unseren Ökosystemen ermöglichen und neue Kapazitäten für Unternehmenswachstum, Innovation sowie neue Arbeitsplätze in beiden Städten schaffen“, erklärte Ana Ariño in der kleinen Feierstunde . Berlin-Partner-Chef Stefan Franzke stimmte zu: „Ich bin davon überzeugt, dass es in einer Zeit, in der einige wenige laute Stimmen mehr Egoismus fordern, umso wichtiger ist, aufeinander zuzugehen und noch enger zusammenzurücken.“

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